Zahnimplantate

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln und eine Befestigung für den Zahnersatz. Sie werden im Kieferknochen eingepflanzt, der Zahnersatz selbst wird dann mit dem Implantat fest verbunden. Implantate sind eine reine Privatleistung.

An Implantaten und dem dazugehörenden Zahnersatz beteiligt die BARMER sich nur dann, wenn eine Versorgung mit herkömmlichem Zahnersatz nicht möglich ist und einer der folgenden, besonders schweren Fälle vorliegt:

  • Kiefer- oder Gesichtsdefekte, die ihre Ursache in Operationen, Entzündungen, angeborenen Fehlbildungen des Kiefers oder Unfällen haben
  • Dauerhaft bestehende extreme Xerostomie (abnorme Trockenheit der Mundhöhle), insbesondere im Rahmen einer Tumorbehandlung
  • Generalisierte Nichtanlage von Zähnen
  • Nicht willentlich beeinflussbare muskuläre Fehlfunktionen im Mund-Gesichtsbereich (zum Beispiel bei Spastiken)

Die Einschätzung Ihres Falls muss durch ein Gutachten bestätigt werden.

Ihr Zahnarzt kann Ihnen sagen, ob Sie einen Zuschuss für Ihre Zahnimplantate bekommen können. Sind die Voraussetzungen nicht erfüllt und entscheiden Sie sich dennoch für eine außervertragliche Implantatversorgung, erhalten Sie trotzdem einen Festzuschuss für den Zahnersatz. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Regelversorgung. Dabei kommt es immer auf den individuellen Befundzustand an. Denken Sie daran, der Zahnersatz muss vor Beginn der Behandlung anhand eines Heil- und Kostenplans von der Barmer genehmigt werden.

Lassen Sie sich durch Ihre Zahnarztpraxis ausführlich beraten – zu Behandlungsalternativen, zu Ihren individuellen Risiken einer Implantat-Behandlung und zu den Gesamtkosten.

Webcode dieser Seite: a002927 Autor: BarmerErstellt am: 25.01.2019 Letzte Aktualisierung am: 03.06.2014
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