Hörscreening

Das Hörscreening ist eine Leistung für Barmer Versicherte mit einem Neugeborenen. Ziel des Hörscreening ist es, angeborene Hörstörungen früh zu erkennen.

Mutter mit Neugeborenem auf dem Arm

Das Hörscreening ist ein Angebot, bei dem Neugeborene auf die Funktion des Gehörs untersucht werden. Getestet wird, ob Nervenimpulse aus dem Innenohr an das Gehirn weitergeleitet und verarbeitet werden. Das Verfahren ist für das Kind schmerzfrei. Das Hörscreening sollte in den ersten drei Lebenstagen erfolgen. Ein auffälliges Ergebnis muss durch einen erneuten Test - möglichst am selben Tag - kontrolliert werden. Bleibt der Befund auffällig, sollte ein qualifizierter Arzt feststellen, welche Hörschädigung vorliegt.

Ihre Barmer-Vorteile für Hörscreening

  • spezielles Hörscreening für Neugeborene
  • Kostenübernahme durch die Barmer
  • frühes Erkennen von Hörstörungen ermöglicht rechtzeitige Behandlung
  • Folgen des Hörschadens können vermieden oder zumindest gelindert werden

Unsere Leistung Hörscreening in Anspruch nehmen

  • Das Screening soll bis zum 3. Lebenstag und somit im Rahmen der U1 durchgeführt werden. Bei Geburt außerhalb des Krankenhauses oder nicht erfolgter Untersuchung findet das Hörscreening spätestens im Rahmen der U2 statt.
  • Vor Einleitung des Neugeborenen-Hörscreenings werden die Eltern durch den Arzt anhand eines Merkblattes über Vor- und Nachteile aufgeklärt. Die Eltern entscheiden über die Teilnahme an der Untersuchung. Ihre Ablehnung ist mit der Unterschrift zumindest eines Elternteils zu dokumentieren.
Webcode dieser Seite: a000064 Autor: Barmer Erstellt am: 29.10.2015 Letzte Aktualisierung am: 03.03.2017
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