Hilfsmittel

Ob Hörgeräte, Inkontinenzartikel oder orthopädische Schuhe: Die Barmer unterstützt Sie bei der Auswahl und Beschaffung geeigneter und qualitativ hochwertiger Hilfsmittel.

Hilfsmittel können helfen, vorübergehende oder dauerhafte Beschwerden auszugleichen. Es gibt eine Vielzahl an Hilfsmitteln: Nicht nur klassische Rollstühle oder Rollatoren zählen hierzu, sondern auch Infusionspumpen, Blindenführhunde, Schuheinlagen oder Inkontinenzartikel.

Ihre Barmer-Vorteile für Hilfsmittel

  • Die Barmer übernimmt die Kosten für Hilfsmittel bis zur Höhe der vertraglich vereinbarten Preise, soweit die Hilfsmittel nicht per Gesetz von der Kostenübernahme ausgeschlossen sind. 
  • Ersatz, notwendige Änderungen oder die Instandsetzung gehören ebenso zur Leistung wie die praktische Anleitung zum Gebrauch eines Hilfsmittels.
  • Das Gesetz sieht für Hilfsmittel eine Zuzahlung vor: Sie beträgt 10 Prozent der Kosten, mindestens 5 Euro, maximal 10 Euro je Mittel. Eine Ausnahme bilden Hilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind: Hier liegt die Zuzahlung bei 10 Prozent pro Verbrauchseinheit, maximal bei 10 Euro pro Monat.

Weitere Details finden Sie unter Häufig gestellte Fragen und unseren Informationen zum jeweiligen Hilfsmittel

Besonderheit bei Sehhilfen 

  • Bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres beteiligen wir uns an Sehhilfen wie Brillen, maximal in Höhe der Festbeträge oder Vertragspreise. Voraussetzung ist, dass diese vom Augenarzt verordnet wurden.
  • Bei Versicherten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, darf sich die Barmer an den Kosten für Brillen und Kontaktlinsen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen unter bestimmten Voraussetzungen beteiligen. Zum Beispiel an therapeutischen Sehhilfen bei Augenverletzungen oder Augenerkrankungen sowie bei schwersten Sehfehlern beider Augen (mindestens WHO-Stufe 1).
  • Am 11.04.2017 ist eine Gesetzesänderung in Kraft getreten, die zusätzlich eine Bezuschussung ermöglicht, wenn ein Fernausgleich von mehr als sechs Dioptrien bei Kurz- oder Weitsichtigkeit oder von mehr als vier Dioptrien wegen einer Hornhautverkrümmung benötigt wird.
  • Ob eine dieser Voraussetzungen bei Ihnen vorliegt, beurteilt Ihre Augenärztin bzw. Ihr Augenarzt. Auch in diesen Fällen ist eine augenärztliche Verordnung erforderlich und die Bezuschussung erfolgt maximal in Höhe der geltenden Festbeträge. Die genaue Höhe erfahren Sie von Ihrem Optiker.

Falls Sie Fragen zu Ihrer individuellen Versorgung mit Hilfsmitteln haben, lassen Sie sich persönlich beraten.

Webcode dieser Seite: a000062 Autor: Barmer Erstellt am: 08.08.2013 Letzte Aktualisierung am: 28.09.2017
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