Beratungssituation

Anschlussrehabilitation

Als Anschlussrehabilitation werden rehabilitative Maßnahmen bezeichnet, die sich unmittelbar oder im engen zeitlichen Zusammenhang bei bestimmten Erkrankungen an eine Krankenhausbehandlung anschließen. Die Barmer übernimmt die Kosten, sofern nicht ein anderer Kostenträger (zum Beispiel der Rentenversicherungsträger) vorrangig zuständig ist.

Ziel der Anschlussrehabilitation ist es, die Leistungsfähigkeit für Alltag und Berufsleben wiederherzustellen. Es gilt vor allem, verloren gegangene Funktionen wieder zu erlangen und/oder auszugleichen. Die Barmer stellt Anschlussrehabilitationsleistungen sowohl ambulant am Wohnort/in Wohnortnähe als auch stationär zu Verfügung, sofern kein anderer Rehabilitationsträger, z.B. die Rentenversicherung, vorrangig zuständig ist.

Ihre Barmer-Vorteile der Anschlussrehabilitation

  • Umfassende Leistungen: Wir übernehmen die Kosten für die ärztliche und therapeutische Behandlung, Unterkunft, Verpflegung und Fahrkosten.
  • Geprüfte Qualität: Für die Maßnahmen stehen ausgewählte, qualitätsgeprüfte Vertragskliniken zur Verfügung.
  • Genesung im vertrauten Umfeld: Die Durchführung der ambulanten Anschlussrehabilitation am Wohnort oder in Wohnortnähe eröffnet die Möglichkeit, die krankheitsbedingten Einschränkungen in einer vertrauten Umgebung zu verringern oder sogar zu beseitigen.

Unsere Leistung Anschlussrehabilitation in Anspruch nehmen

  • Die Anregung einer Anschlussrehabilitation erfolgt durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt im Krankenhaus. Die Antragstellung wird durch das Krankenhaus (in der Regel durch den Sozialdienst) vorgenommen.
  • In vielen Kooperationseinrichtungen wird ein Transportservice vom Krankenhaus in die Rehabilitationsklinik angeboten.

Informationen zur gesetzlichen Zuzahlung

Für eine Anschlussrehabilitation gilt eine verminderte Zuzahlung. Das heißt, der oder die Versicherte zahlt für längstens 28 Tage je Kalenderjahr 10 Euro pro Kalendertag (bei ambulanter Anschlussrehabilitation pro Behandlungstag) zu. Dabei wird die Zeit der Krankenhausbehandlung angerechnet.

Webcode dieser Seite: a000021 Autor: Barmer Erstellt am: 08.08.2013 Letzte Aktualisierung am: 07.12.2016
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