Informationen über Ihr Hilfsmittel

Alle wichtigen Informationen zu den häufigsten Hilfsmitteln – ausführlich für Sie zum Herunterladen zusammengestellt.

Pflegehilfsmittel

In unseren Informationen finden Sie schnell und einfach genau das, wonach Sie suchen. Sie erfahren, welche Leistungen wir exklusiv für Sie vertraglich vereinbart haben, wie Sie das verordnete Hilfsmittel beantragen, ob Kosten entstehen und wie Sie das Hilfsmittel erhalten. Sollten Sie Ihr benötigtes Hilfsmittel hier noch nicht finden, helfen wir Ihnen gerne weiter – online oder telefonisch.

Dusch- und Badehilfen ermöglichen Ihnen eine selbständige Ausübung der täglichen Körperpflege. Zu den vertraglich vereinbarten Hilfen zählen Badewannenbretter, Badewannensitze, Duschhilfen, Duschsitze, Duschhocker, Duschstühle, Duschliegen, Badewanneneinsätze, Badewannenverkürzer, Badeliegen, Badewannengriffe, Stützgriffe für Waschbecken und Toilette sowie Boden-Deckenstangen. Zu Badewannenliftern haben wir gesondert ausführliche Informationen für Sie.

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zur Versorgung mit Badehilfen (pdf).

Ein Badewannenlifter erleichtert das Ein- und Aussteigen, um Ihnen ein selbständiges Baden zu ermöglichen. Der klassische Badewannenlifter ist ein Sitz mit Rückenlehne, der in der Wanne steht. Beim Einsteigen befindet sich der Sitz auf Höhe des Wannenrandes, so dass Sie problemlos Platz nehmen können. Mit einer wasserfesten, schwimmfähigen Handbedienung können Sie den Sitz per Tastendruck ins Wasser senken. Nach dem Baden fährt der Sitz wieder hoch, so dass Sie einfacher aus der Wanne aussteigen können.

Hier lesen Sie alles Wissenswerte zur Versorgung mit Badewannenliftern (pdf).

Ein Duschrollstuhl kann Ihnen die Nutzung der Dusche erleichtern, falls Sie in Ihrer Gehfähigkeit stark beeinträchtigt sind und die Dusche mit anderen Hilfsmitteln nicht nutzen können. Duschrollstühle besitzen vier Räder zum Befahren der Dusche. Die Dusche muss daher ebenerdig sein, so dass ein Befahren möglich ist.

Bei Schwierigkeiten, die Toilette zu erreichen oder zu benutzen, kann ein Toilettenrollstuhl für Sie von Nutzen sein. Der Stuhl hat einen Toiletteneimer mit Deckel, so dass er nicht zwangsläufig im Badezimmer stehen muss. Er kann aber auch über handelsübliche Toiletten geschoben werden.

Hier lesen Sie alles Wissenswerte zur Versorgung mit Dusch- und Toilettenrollstühlen (pdf).

Encasing ist der Fachbegriff für spezielle Bettbezüge, die über die Matratze, das Kopfkissen und das Oberbett gezogen werden. Es handelt sich um beschichtete oder aus Microfaser hergestellte Zwischenbezüge, die für Hausstaubmilben und deren Exkremente undurchlässig sind und damit den Kontakt des Patienten mit den allergieauslösenden Faktoren verhindert.

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zur Versorgung mit Encasing (pdf).

Wenn Sie aufgrund einer Erkrankung oder eines Handicaps Schwierigkeiten beim Gehen haben, bieten Gehstöcke oder -stützen die für den Alltag notwendige Fortbewegungshilfe – sowohl zuhause als auch im Freien. Sie gewinnen Mobilität zurück, was gleichzeitig die Lebensqualität erhöht.

Gehstöcke gibt es aus unterschiedlichen Materialien für Links- und Rechtshänder, meist mit anatomischen Handgriffen. Nach Verletzungen an Bein, Fuß oder Hüfte kommen hingegen häufig Unterarmgehstützen (Krücken) zum Einsatz, die das Gehen unterstützen und die Belastung vermindern.

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zur Versorgung mit Gehhilfen (pdf).

Menschen, die krankheitsbedingt ihr Kopfhaar verlieren, müssen trotzdem nicht auf Haare verzichten. In der Regel dienen Perücken als kosmetischer Ersatz für fehlendes Haar. Der Haarersatz kann aus künstlichem oder echtem Haar hergestellt werden.

Hier lesen Sie alles Wissenswerte zur Versorgung mit Haarersatz (pdf).

Hörgeräte sind elektronische Geräte, die eine bestehende Schwerhörigkeit ausgleichen. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Größen. Sie funktionieren jedoch alle auf ähnliche Art und Weise, indem sie den Schall verstärken und an das Ohr weiterleiten.

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zur Versorgung mit Hörgeräten (pdf).

Auch für aufsaugende Inkontinenzhilfen im Homecare-Bereich haben wir spezielle Verträge mit Hilfsmittelanbietern abgeschlossen. Zu den Inkontinenzhilfen zählen:
  • Vorlagen
  • Netzhosen (zur Fixierung der Vorlage) und
  • Inkontinenzhosen (z. B. Windeln)

Hier lesen Sie alles Wissenswerte zur Versorgung mit Inkontinenzhilfen (pdf).

Hilfsmittel zur Kompressionstherapie unterstützen Menschen mit Venen- oder Lympherkrankungen und Verbrennungsnarben. Der flächige Druck soll Ödemen vorbeugen und den venösen Rückfluss bzw. Lymphabfluss unterstützen. Zu den Hilfsmitteln für die Kompressionstherapie zählen:

  • Wadenstrümpfe
  • Schenkelstrümpfe
  • Strumpfhosen
  • Bermudahosen
  • Armstrümpfe
  • Narbenkompressionsbandagen

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zur Versorgung mit Hilfsmitteln zur Kompressionstherapie (pdf).

Hierunter fallen Geräte wie:

  • Blutdruckmessgeräte: Sie messen den Blutdruck und in der Regel die Pulsfrequenz.
  • Blutzuckermessgeräte: Insulinpflichtigen Diabetiker nutzen diese, um die Glucosekonzentration im Kapillarblut zu messen.
  • Blutgerinnungsmessgeräte oder CoaguChek Geräte: Sie messen die Gerinnungsfähigkeit des Blutes.
  • Überwachungsmonitore: Sie werden meist verwendet, um den plötzlichen Kindstod (SIDS) zu vermeiden.
  • Pulsoxymeter: Dies sind Geräte, die den Sauerstoffgehalt im Blut über ein optisches Verfahren messen.

Hier lesen Sie alles Wissenswerte zur Versorgung mit Messgeräten (pdf).

Orthopädische Einlagen werden eingesetzt, um die Füße zu stützen oder Fußfehlbildungen zu korrigieren. Sie werden aus verschiedenen Materialien wie Kork, Leder oder Kunststoffen gefertigt.

Hier lesen Sie alles Wissenswerte zur Versorgung mit orthopädischen Einlagen (pdf).

Rollatoren sind Gehhilfen, die Ihnen helfen sollen, Ihre individuelle Mobilität und selbstständige Lebensführung zu erhalten bzw. zurückzugewinnen. Ziel ist es krankheitsbedingte Sturzneigung zu vermindern oder Gangunsicherheit auszugleichen und somit Ihren eingeschränkten Aktionsradius wieder zu erweitern.

Hier lesen Sie alles Wissenswerte zur Versorgung mit Rollatoren (pdf). Schauen Sie auch unser Video Rollator richtig benutzen.

Ein Rollstuhl hilft Ihnen, wenn Sie in Ihrer Gehfähigkeit stark beeinträchtigt bzw. gehunfähig sind. Er bietet Ihnen Mobilität in der eigenen Wohnung und die Möglichkeit, alltägliche Dinge in der näheren Umgebung zu erledigen. Manuelle Rollstühle werden durch eigene Muskelkraft (Handantrieb mit speziellen Greifringen an den Rädern) bewegt oder von anderen geschoben. Es handelt sich zum Beispiel um:

  • Standard- und Leichtgewichtrollstühle
  • Sogenannte Pflegerollstühle oder Multifunktionsrollstühle
  • Adaptivrollstühle (auch Aktivrollstühle genannt)

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zur Versorgung mit manuell betriebenen Rollstühlen (pdf).

Ein elektrisch betriebener Rollstuhl hilft Ihnen, wenn Sie in Ihrer Gehfähigkeit stark beeinträchtigt bzw. gehunfähig sind und einen manuellen Rollstuhl nicht mehr alleine bewegen können. Er bietet Ihnen Mobilität in der eigenen Wohnung und die Möglichkeit, alltägliche Dinge in der näheren Umgebung zu erledigen. Elektrisch betriebene Rollstühle haben aufladbare Batterien (Akkus) werden über Elektromotoren angetrieben und lassen sich über einen Schalthebel (Joystick) steuern. Es handelt es sich zum Beispiel um:

  • Elektrorollstühle
  • Elektromobile (Scooter)
  • Zusatzantriebe für manuelle Rollstühle

Lesen Sie hier alles Wissenswerte zur Versorgung mit elektrisch betriebenen Rollstühlen (pdf).

Die Elektrostimulationsgeräte können selbstständig zur Schmerztherapie oder Muskelstimulation eingesetzt werden. Hierbei werden Behandlungselektroden auf die betroffenen Körperstellen aufgelegt, um eine Reizung der Nerven zur Schmerzlinderung bzw. eine Stimulation bestimmter Muskeln zum Muskelaufbau zu erzielen.

Für Elektrostimulationsgeräte hat die BARMER sogenannte Ausschreibungsverträge, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Dies bedeutet, dass in jeder Region nur ein bestimmter Anbieter das exklusive Versorgungsrecht hat.

Hier lesen Sie alles Wissenswerte zur Versorgung mit TENS- und EMS-Geräten (pdf).

Webcode dieser Seite: a002350 Autor: Barmer Erstellt am: 20.09.2017 Letzte Aktualisierung am: 08.01.2018
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