Pflege und Kursangebote

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"Ich pflege - auch mich" am Standort Bad Sassendorf - weitere Informationen zu den Workshops

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Inhaltsverzeichnis

Informieren Sie sich über die verschiedenen Workshops im Rahmen des Seminars "Ich pflege - auch mich" am Standort Bad Sassendorf.

Basale Stimulation®

Die Basale Stimulation® bietet eine Möglichkeit, in pflegerischen Situationen mit den Pflegebedürftigen auf nonverbaler Ebene in Kontakt zu treten, und so harmonische Momente miteinander zu erleben.

Dieser Workshop zeigt Ihnen, wie im Alltag Wahrnehmungserfahrungen u.a. über das Riechen, Fühlen und Hören erreicht werden können, um die Sinne anzuregen, die Orientierung zu fördern und die Lebensqualität für beide Seiten zu steigern.

Demenz verstehen

Die Pflege und Betreuung einer Person mit Demenz stellt hohe Anforderungen an die Angehörigen. Durch die Erkrankung werden Bezugspersonen oftmals mit ungewöhnlichem Verhalten konfrontiert. Als besonders belastend wird es empfunden, wenn problematische Verhaltensweisen wie Aggressivität, Schreien oder Wahnvorstellungen auftreten. Dies kann im Alltag schnell überfordern.

Fachkräfte greifen in diesem Workshop die speziellen Fragen und Sorgen von Angehörige demenziell Erkrankter auf und geben alltagsnahe praktische Tipps, die den Umgang mit den durch die Demenz verursachten Veränderungen erleichtern. Durch die Vermittlung wissenswerter Hintergründe wird Verständnis für die Erlebniswelt und das Verhalten der Erkrankten eröffnet. Dies kann die Lebensqualität aller Beteiligten verbessern.

Mehr Beweglichkeit mit Kinaesthetics

Wer Pflegebedürftige tagtäglich unterstützt, weiß, wie sehr diese Hilfe auch den eigenen Körper beansprucht. Kinaesthetics ist ein Konzept, das auf der Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung bei alltäglichen Aktivitäten basiert. Die eigene Beweglichkeit wird entwickelt und verbessert, um auf dieser Grundlage auch Hilfs- und Pflegebedürftige besser unterstützen und fördern zu können.

Erfahrene Kinaesthetics-Trainerinnen und -Trainer vermitteln in diesem Workshop beispielsweise Techniken, um Personen mit möglichst geringem Kraftaufwand aus dem Bett zu helfen oder das Aufstehen vom Boden zu erleichtern. So wird gleichzeitig die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen möglichst lange erhalten und die körperliche Belastung der Pflegepersonen reduziert.

Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Von einer 35-Stunden-Woche können Berufstätige, die neben ihrem Job Angehörige pflegen, nur träumen. Da nach wie vor die meisten Pflegepersonen Frauen sind, kommt häufig die Organisation und Versorgung einer Familie noch hinzu. Um dieser Mehrfachbelastung auf Dauer gewachsen zu sein, ist es wichtig, die Netzwerke inner- und außerhalb der Familie zu aktivieren und sich möglichst die Unterstützung weiterer Personen zu sichern.

Wie es Berufstätigen durch geschickte Organisation gelingen kann, hilfs- und pflegebedürftige Angehörige innerhalb der Familie zu betreuen und zu versorgen, wird gemeinsam mit Fachkräften betrachtet, die sich auf den Schwerpunkt „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“ spezialisiert haben. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten erörtert, in Kooperation mit dem Arbeitgeber die berufliche Situation den persönlichen Erfordernissen so anzupassen, dass die Übernahme einer Pflegetätigkeit ermöglicht und der Alltag leichter bewältigt werden kann.

Entspannung und Stressbewältigung

Die Versorgung Pflegebedürftiger erfordert mitunter den Einsatz rund um die Uhr. Verschnaufpausen sind selten. Dieser Workshop ist ein Angebot zum Innehalten und Durchatmen. Im Mittelpunkt steht das Erkennen und Bewusstmachen der eigenen pflegebedingten Stressfaktoren und die Auseinandersetzung damit.

Hier werden Ihnen verschiedene Entlastungsmöglichkeiten und Entspannungstechniken nahe gebracht. Erfahren Sie durch Tipps und praktische Übungen, wie Ihnen trotz Pflege Entspannung im Alltag gelingen kann.

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Webcode: a004748 Letzte Aktualisierung: 12.12.2019
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