Yoga

Was ist Yoga und warum sollte ich mit Yoga anfangen?

Lesedauer unter 5 Minuten
Vater und Kind machen Yoga-Übung im Wohnzimmer

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  • Barmer Internetredaktion
Inhaltsverzeichnis

Ist Yoga ein Sport? Eine Lehre? Oder die Harmonie von Körper und Geist? Die richtige Antwort lautet: ja. Ja zu allem, denn Yoga verbindet die Bewegung des Körpers und Betrachtung des Inneren in einer etwa 5000 Jahre alten Philosophie, die im Laufe der Zeit von Indien in die gesamte Welt getragen wurde. Heute wird Yoga in Deutschland von über 2,5 Millionen Menschen über 14 Jahren in ihrer Freizeit praktiziert. Und Begriffe wie der „herabschauende Hund“ und der „Sonnengruß“ kennen sogar jene, die bisher noch nie im Schneidersitz auf einer Yogamatte saßen. Das Großartige an Yoga ist, dass jeder mitmachen kann. Aber wie und wo fängt man mit Yoga an? Auf diese Fragen wollen wir Antworten geben.

Yoga ist ein Wort aus dem indischen Sanskrit und bedeutet so viel wie „Einigung, Einheit und Harmonie“. Wer bei nächster Gelegenheit mit einem „Gut-zu-Wissen“-Fakt glänzen möchte, der wirft ein, dass Yoga ein Überbegriff für viele körperliche und geistige Praktiken ist. Denn das, was sich die westliche Welt oftmals unter Yoga vorstellt, ist nur der Bruchteil einer der ältesten Wissenschaften der Welt, die den Menschen ganzheitlich betrachtet. Ganzheitlich meint, dass der Mensch ein zu gleichen Teilen körperliches und geistiges Wesen ist. Schon die Reise zu einem Selbst, also Selbsterkenntnis, ist eine Form von Yoga. Ganz wesentlich geht es beim Yoga darum, sich von der Last des Alltags zu befreien. Damit sind Rückenschmerzen durch zu langes Sitzen am Schreibtisch genauso gemeint wie innere Unruhe durch zu viel Stress. Yoga bietet meditative Techniken, deren Fokus auf geistiger Konzentration liegt und körperliche Übungen, die unsere Kraft und Beweglichkeit verbessern. 

Am besten veranschaulichen lässt sich der ganzheitliche Ansatz durch die vier Hauptbestandteile von Yoga:

  1. Körperübungen (Asanas)
  2. Atemübungen (Pranayama)
  3. Konzentration und Sammlung (Meditation)
  4. Entspannung und Regeneration

Für wen eignet sich Yoga? Und gibt es Einschränkungen?

Natürlich gibt es die Yoga-Überflieger. Frauen und Männer, die aus dem Stand in einen Handstand wechseln, die Beine hinter ihre Ohren und den Kopf zwischen die Füße klemmen können. Doch lassen Sie sich davon nicht abschrecken – diese Menschen, die wir von Instagram und Werbeplakaten kennen, praktizieren Yoga seit Jahren teilweise täglich. Daher nehmen wir es vorweg: Sie müssen das nicht. Sie können sich einmal pro Woche eine Stunde Zeit nehmen und trotzdem nach etwa einem Monat seelische und körperliche Verbesserung, Entlastung und Erfolge empfinden. Mit Erfolgen meinen wir, dass Sie durch gezieltes Atmen ruhiger werden, Ihre Gedanken besser kontrollieren können, mehr Energie haben und sich generell stärker und beweglicher fühlen.

Mann im Lotussitz macht Yoga

Kurzum: Yoga eignet sich wunderbar für Anfänger. Denn jeder fängt erst einmal damit an, auf einer Yogamatte zu sitzen und tief zu atmen. Wer (noch nicht) mit den Fingerspitzen den Boden berühren kann, findet sein ganz eigenes Tempo. Und egal, ob Sie zehn Minuten täglich oder mehrere Stunden wöchentlich trainieren, beim Yoga ist tatsächlich der Weg das Ziel – der Weg zu einem geschmeidigen Körper und einem freien Geist.

Durch die unterschiedlichen Arten und Lehrmethoden können Sie Yoga buchstäblich vom fünften bis zum 100. Lebensjahr praktizieren. Das liegt daran, dass Yoga kein festgelegtes Tempo hat und kein Mindestmaß an Kraft erfordert. Anders, als es bei vielen anderen Sportarten der Fall ist, passt sich Yoga Ihrem Körper genauso an wie Ihr Körper dem Yoga.

Für was ist Yoga alles gut?

Wo sollen wir anfangen? Yoga ist praktisch für alles gut, was unseren Körper und unseren Geist betrifft. Die Auswirkungen von regelmäßigen Yogaübungen, den Asanas, hat viele positive Auswirkungen. Man ist entspannter, beweglicher und ausgeglichener. Man stärkt das Herz-Kreislauf-System und den Rücken, kann bestimmte Stellen seines Körpers definieren, findet durch Meditation zur Ruhe und lernt dabei auch, durch gezieltes Atmen die körpereigenen Signale besser zu deuten. Bevor Sie sich also in die Welt des Yogas und der Yogis begeben, sollten Sie sich fragen, was Sie genau von Yoga erwarten.

Möchten Sie fitter und kräftiger werden? Möchten Sie sich stressfreier und beweglicher fühlen? Brauchen Sie einfach mehr Zeit für sich? Auf all diese Fragen finden Sie in der Welt der herabschauenden Hunde und Sonnengrüße eine Antwort in Form von bekannten Yoga-Arten, die in Yogastudios, Yogaschulen und durch Yoga-Onlinevideos angeboten werden. 

Gibt es Yoga-Videos und Yoga-Übungen für zu Hause?

Für Yoga brauchen Sie keine Turnhalle, keinen Rasenplatz und keine teure Ausrüstung. Alles, was Sie mitbringen müssen, sind ein interessierter Geist und ein Körper, der sich nach fließenden, kräftigenden und geschmeidigen Bewegungen sehnt. Yoga kann man überall praktizieren, denn spätestens mit der Digitalisierung ist „Yoga für Zuhause“ mit einem Laptop oder Tablet möglich. Wir raten Anfängern, die ersten Übungen im Beisein eines professionellen Yogalehrers zu versuchen – denn bei jeder Körperübung (Asana) ist es essenziell, dass Sie keine Fehlhaltung einnehmen. Die gute Nachricht ist: Es gibt etwa tausende Yogastudios und Yogaschulen in Deutschland, die in ihren Kursen von Hatha über Kundalini bis hin zu Bikram oder Yin Yoga sämtliche Yoga-Stile unterrichten.

Das Angebot von online Yoga-Videos, die gratis zu Verfügung stehen, wächst täglich. Auch bei der BARMER – denn wir haben uns mit Yoga-Coach Lydia zusammengetan, damit Sie zu Hause Körper und Geist vereinen können. Für mehr Energie und Wohlbefinden. Lydia ist ausgebildete Yogalehrerin und hat das ganzheitliche Programm „Urban Yogaism“ - urbanes Yoga – erstellt. In leicht verständlicher Sprache und mit genauer Anleitung macht Lydia Asanas (Körperübungen) vor, die von Anfängern und Fortgeschrittenen ganz bequem im Wohnzimmer praktiziert werden können. 

Am Ende einer Stunde verabschieden sich Yogalehrer mit dem Sanskrit-Wort „Namasté“. Wobei „Nama“ verbeugen, „as“ ich und „te“ du bedeutet. Wörtlich übersetzt heißt Namasté daher: Ich verbeuge mich vor dir. In diesem Sinne: Namasté

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Webcode: a005402 Letzte Aktualisierung: 14.05.2020
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