Roxana Adela Chira
Dr. Roxana Adela Chira, Software-Entwicklerin Fortschritt leben

„Wir stellen mit unserer Datenbank jetzt die Weichen für zukünftige Projekte.“

Interview mit Dr. Roxana Adela Chira

Roxana Chira ist promovierte Astrophysikerin und bei der Barmer als Software-Entwicklerin tätig – sie setzt KI in die Praxis um. Ihre Arbeit hilft dabei, Datenbanken und Analysen besser und schneller im Arbeitsalltag einzusetzen. Durch ihr Mitwirken erhalten Kundenberater, Fachbereiche und Zentren alle Informationen, die sie für ihre Analysen und Entscheidungen im aktiven Kundenservice benötigen.

Wie würden Sie Ihren Job in wenigen Sätzen beschreiben?

Roxana Chira: Ich habe Astrophysik studiert und in Heidelberg promoviert. Nach dem Studium bin ich direkt hierhergekommen und habe als Softwareentwicklerin, genauer gesagt als Datenbank-Managerin begonnen zu arbeiten. Das heißt, ich baue und bewirtschafte unsere Datenbank, die die Barmer als Grundlage für ihre Prozesse hat, zum Beispiel wenn ein Kunde mit uns Kontakt aufnimmt oder wir eine Arztrechnung bekommen. Dann sammeln wir die Daten in unserer Datenbank und bereiten sie dann so auf, dass die Kollegen in den Fachbereichen sie für ihre Analysen und den Kundenservice nutzen können.

Als Astrophysikerin zur Barmer? Darauf kommt man nicht sofort.

Roxana Chira: Ich habe in der astrophysikalischen Forschung gearbeitet. Das heißt, ich habe theoretische Modelle aufgestellt, Simulationen geschrieben und Statistiken ausgewertet. Das Thema Krankenversicherung ist jetzt zwar etwas komplett Neues für mich, trotzdem kann ich meine Methoden auch hier anwenden. Anhand unserer Daten können wir auswerten, was unsere Kunden von uns erwarten, welche Prozesse uns zur Verfügung stehen und wie wir ihnen dann basierend auf diesem Wissen in Zukunft besser helfen können. Nicht nur bei der Behandlung, sondern auch präventiv.

Sie sind bei der Barmer Quereinsteigerin. Was macht die IT besonders spannend für Sie?

Roxana Chira: Wir bauen gerade eine komplett neue Datenbank auf, die neue Technologien mit sich bringt und bisher nur von sehr wenigen Unternehmen weltweit eingesetzt wird. In dieser Größe und mit dieser Architektur ist das fast einmalig. Zusätzlich startete das Projekt gerade erst, weshalb es mir als Quereinsteigerin nicht schwer fiel mich einzuarbeiten und aktiv mitzuwirken.

Wie können Sie helfen, die Zukunft der Barmer mitzugestalten?

Roxana Chira: Als Kundin erwarte ich heute von einer Krankenkasse, dass sie auf mich zukommt und mir präventive Möglichkeiten vorschlägt, anstatt nur Rechnungen zu bezahlen und zu reagieren, wenn der Arzt mir etwas verschreibt. Mit unserer neuen Datenbank und der neuen Infrastruktur können wir deutlich mehr machen als früher. Wir stellen jetzt die Weichen für künftige Projekte. Dabei überdenken wir unsere kompletten Prozesse und schauen, ob diese überhaupt noch nötig sind oder wie wir sie verbessern können. Wir wollen hier zu den innovativsten in der Branche gehören.

Jeder hat seinen Grund bei der Barmer zu arbeiten: Welche drei Gründe sprechen Ihrer Meinung nach für die Barmer?

Roxana Chira: Ein sehr freundliches Arbeitsklima, spannende Themen und eine sichere Zukunft. Außerdem finde ich, dass wir unseren Versicherten einen Mehrwert geben und zu ihrer Lebensqualität beitragen. Denn wann meldet sich jemand bei seiner Krankenkasse? Natürlich wenn er krank ist, eine schlechte Phase im Leben hat oder eine Familie gründet. Das sind zwar außergewöhnliche Phasen im Leben, aber wir dürfen die Menschen dann in dieser Situation begleiten.

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