Junge innovative Menschen im Meeting

Fragen zum Wettbewerb

Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Wettbewerb.

Wir suchen digitale Lösungen für die Gesundheitsförderung und Prävention in einem der folgenden Bereiche:

  • Gesunde Ernährung
  • Bewegungsförderung
  • Suchtprävention
  • Förderung der Gesundheitskompetenz / gesundheitsorientiertes Handeln

Die digitale Lösung zielt auf eine Lebenswelt wie Schule (ab Klasse 8), Berufsschule, Hochschule, Kommune, Freizeit/Sport oder medizinische pflegerische Versorgung.

Bereiche der Prävention, in der wir als BARMER bereits sehr aktiv sind, sind nicht Teil dieses Wettbewerbes. Dazu gehören etwa die Bereiche Stressbewältigung, Entspannung oder die Lebenswelten Kita und Arbeitsplatz.

Unternehmen, die eine bereits entwickelte Lösung am Markt haben.
Die Gewinner erhalten die Möglichkeit zu einem strukturierten Austausch und ein Coaching mit Experten der BARMER zu Umsetzungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der eingereichten Lösungen. Die BARMER Experten unterstützen die Gewinner dabei, die jeweiligen Ideen mit den gesetzlichen Auflagen zur Prävention in Einklang zu bringen und helfen ihnen darauf zu achten, dass die richtigen Handlungsfelder, Lebenswelten und Verhaltens- ebenso wie Verhältnisprävention bedient werden.
Teilnehmer konnten sich bis zum 22. Januar 2018 bewerben. Derzeit bewertet eine interne Jury alle Bewerbungen und entscheidet, welche acht Vorschläge zur Vorstellung vor unserer Jury eingeladen werden. Anschließend ermittelt unsere Jury, welche drei Lösungen gewonnen haben.

Die eingereichte digitale Entwicklung

  • löst ein relevantes Problem der primären Prävention
  • erfüllt Anforderungen der Verhaltensprävention
  • enthält sinnvolle Ansätze für Verhältnisprävention
  • die Erklärung der Maßnahme ist grundsätzlich wissenschaftlich fundiert
  • ist eine digitale, innovative und nutzerzentrierte Lösung
  • lässt sich von den Zielgruppen einfach bedienen
  • lässt sich einfach skalierbar umsetzen
  • erfüllt die Teilnahmebedingungen
Ziel von Prävention ist es, die Gesundheit der Menschen zu fördern und zu erhalten. Die Primärprävention richtet sich an gesunde Menschen - unabhängig davon, wo sie versichert sind - mit dem Ziel, die Menschen zu befähigen, gesund zu bleiben, sowie die Lebenswelt positiv zu verändern.

Um nachhaltige Gesundheitsförderung handelt es sich, wenn die Anwendung oder Maßnahme keine Einzelinitiative ist, sondern 1. den Bedarf bei der Zielgruppe erhebt, 2. die Menschen, um die es geht, mit einbezieht, und 3. darauf aufbauend die Ziele der Anwendung formuliert und im Projekt umsetzt. Neben den Handlungsfeldern der Prävention spielen auch die Gesundheitsziele eine wichtige Rolle, die wir als Richtlinie für die Umsetzung der Projekte festgelegt haben. Gesundheitsziele sind: "Gesund aufwachsen", "Gesund arbeiten und lernen" sowie "Gesund älter werden".

Projekte, die wir im Kontext dieses Wettbewerbes nicht berücksichtigen können, sind z.B. Screening-Maßnahmen für bestimmte Zielgruppen wie Menschen mit erhöhtem Diabetesrisiko.

Verhaltensprävention bedeutet, dass jeder Einzelne befähigt wird, sich gesundheitsförderlich zu verhalten, sein Verhalten einzuschätzen und ändern zu können. Verhältnisprävention heißt, die Lebenswelt zu verändern. Verhältnisprävention geht über die Information der Individuen hinaus und zielt auf die Veränderung der Rahmenbedingungen ab.

So können z.B. in der Schule zum Thema Ernährung in der Cafeteria anstatt Schokoriegel auch gesunde Lebensmittel angeboten werden oder die Pausengestaltung für Bewegung genutzt werden. Eine Präventionsmaßnahme ist keine Einzelinitiative. Mit der Maßnahme soll eine Veränderung in Gang gesetzt werden, bei der gemeinsam mit den Beteiligten der Lebenswelt eine positive Veränderung gefördert wird.

Verhaltensprävention und Verhältnisprävention sind beide wichtig und eine Grundvoraussetzung. Es ist allerdings nicht definiert, zu welchem Anteil diese im Projekt vorhanden sein müssen. Die eingereichten Projekte können einen stärkeren Fokus auf Verhältnisprävention oder Verhaltensprävention legen.

Diese Projekte werden im Rahmen des Wettbewerbes nicht berücksichtigt (Ziele des Wettbewerbs). Unabhängig davon beschäftigen wir uns im Rahmen anderer Initiativen mit Gesundheitsförderung im Lebensraum „Arbeitsplatz“ und „Kita“.
Von Seiten der BARMER existieren bereits Angebote für Zielgruppen bis Klasse 8, für Jugendliche bisher jedoch nur wenige. Beispiele für Prävention in der Kita sind "Ich kann kochen!" oder Bewegungsförderung mit PAKT.
In diesem Wettbewerb fordern wir nicht die Erfüllung aller Anforderungen, sondern suchen nach innovativen neuen Lösungsansätzen für Prävention. Mit unserem Coaching unterstützen wir Sie, die jeweiligen Ideen mit den gesetzlichen Auflagen zur Prävention in Einklang zu bringen. Wir helfen den Gewinnern während des Coachings, darauf zu achten, dass die richtigen Handlungsfelder, Lebenswelten, Verhaltens- und Verhältnisprävention bedient werden.
Informationen zum Ablauf und den Zielen des Wettbewerb finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben, die hier noch nicht beantwortet wurden, senden Sie bitte eine E-Mail an: digital-health-wettbewerb@barmer.de

 

Webcode dieser Seite: g100787 Autor: Barmer Erstellt am: 14.11.2017 Letzte Aktualisierung am: 24.01.2018
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