Bewegungstherapiegruppe

Dezembertipp: Aqua-Jogging

Wer bei nasskaltem Dezemberwetter nicht mehr draußen walken oder joggen möchte, kann seine Laufschuhe gegen einen Auftriebsgürtel tauschen und die Runde mit einem Sprung ins Wasser beginnen. Aqua-Jogging funktioniert wie normales Laufen – man „schwebt“ jedoch aufrecht im Wasser, ohne den Boden oder Beckenrand zu berühren. Durch verschiedene Schrittarten und Übungen variiert die Intensität des Trainings. Von gemütlich bis richtig anstrengend.

Ganzkörpertraining gegen das Wasser

Beim Aqua-Jogging liefert man sich ein Rennen gegen den Widerstand des Wassers, der 800-mal höher ist als in der Luft. Gürtel, Fußmanschetten und Hanteln aus festem Schaumstoff sorgen für Auftrieb und verstärken den Trainingseffekt. Da sowohl Beine als auch Arme, Schultern und die Rückenmuskulatur zum Einsatz kommen, ist Aqua-Jogging das perfekte Ganzkörpertraining. Der Körper muss bei den Bewegungen im Wasser viel Energie aufbringen, so dass eine effektive Fettverbrennung erfolgt. In 45 Minuten werden (bei 75 kg Körpergewicht) rund 450 Kalorien verbraucht. Aqua-Jogging eignet sich also gut zum Abzunehmen, trainiert gleichzeitig aber auch Ausdauer und Kraft.

Entlastet Rücken und Gelenke

Da man vom Wasser getragen wird und keine Stoßbelastung wie beim normalen Laufen hat, ist Aqua-Jogging besonders schonend für Gelenke, Sehnen und Wirbelsäule. Somit ist auch das Verletzungsrisiko geringer als beim Joggen. Zudem kommt man im Wasser trotz Anstrengung nicht ins Schwitzen. Für Abwechslung sorgen Musik und unterschiedliche Übungen, zum Beispiel mit dem Einsatz von Schaumstoffhanteln, um auch die Arme intensiv zu bewegen. Testen Sie selbst, viele Schwimmbäder bieten Kurse an.

Textnachweis

  • Autor: Barmer GEK Internetredaktion
  • Endredaktion und Qualitätssicherung Barmer GEK: Jochen Wollmert

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Webcode dieser Seite: s000598 Autor: Barmer Erstellt am: 01.12.2015 Letzte Aktualisierung am: 02.12.2015
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