Ihre Aktivtipps

Hier gibt es regelmäßig neue Tipps, mit denen Sie sich fit halten können. Probieren Sie es aus!

Gut für den Rücken

Bewegung ist das A und O für einen gesunden Rücken. Für ein volles Bewegungskonto hilft ein aktiver Alltag – und natürlich Sport. Sorgen Sie aktiv für Muskelaufbau, um Ihre Wirbelsäule besser zu stützen und vor Verschleiß zu schützen. Egal ob durch Walken, Aerobic oder Yoga. Denn für die meisten Rückenbeschwerden ist eine schwache Rücken- und Bauchmuskulatur verantwortlich. Und auch unsere Bandscheiben, die Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln, erhalten nur bei Bewegung ausreichend Gewebeflüssigkeit. Übrigens fördert zu viel Körperfett schmerzhafte Fehlhaltungen. Reduzieren Sie also auch dem Rücken zuliebe Ihren Fettanteil. Regelmäßig 45 Minuten Rückentraining – z.B. Situps, Seitstütz und Kniebeugen – ist auch hierfür hilfreich.

Suchen Sie nach einer Möglichkeit, sich gesund und fit zu halten? Dann ist vielleicht Cardio-Workout, Rückenfit, Aquapower, Pilates oder Nordic Walking genau das richtige. Zumal die BARMER die Kosten für solche Gesundheitskurse zum Teil übernehmen kann. Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenbeschwerden oder Diabetes sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Und diese Krankheiten entstehen nun mal häufig durch Bewegungsmangel, Stress und falsche Ernährung. Mit der BARMER-Kurssuche finden Sie zahlreiche Gesundheitskurse in Ihrer Nähe, die von der zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert sind – sowohl Bewegungs- und Entspannungskurse als auch Angebote zur Ernährungsberatung.
Im Herbst beginnt die Erkältungszeit? Nicht unbedingt. Denn es gibt einige Tipps, um dem Schnupfen ein Schnippchen zu schlagen: Mit vitaminreicher Ernährung, regelmäßiger Bewegung – und ausreichend Schlaf. Mehr als sechs Stunden benötigt unser Immunsystem jede Nacht, um Erkältungsviren erfolgreich bekämpfen zu können. Viel Vitamin C und Zink stärken den Schutz vor Infekten zusätzlich. Und Bewegung an der frischen Luft kann laut Studien die Zahl der Erkältungskrankheiten halbieren. Stramme Spaziergänge reichen bereits aus, um die Anzahl der weißen Blutkörperchen zu steigern, die für Abwehrkräfte sorgen. Zusätzlich abhärten können Sie sich mit Wechselduschen und dem Besuch in der Sauna.
Wann waren Sie das letzte Mal im Hallenbad? Schwimmen macht nicht nur Spaß, sondern ist eine der gesündesten Sportarten. Denn die Bewegung gegen den Widerstand des Wassers beansprucht nahezu alle Muskelgruppen – und ist gut für die Gelenke, da man gerade einmal ein Zehntel seines Gewichts spürt. Als Ausdauersport bringt Schwimmen auch das Herz-Kreislaufsystem auf Touren: Der Wasserdruck fördert den Rückstrom des Blutes zum Herzen. Es muss deshalb stärker pumpen, wodurch der Herzmuskel trainiert wird. Beim Schwimmen benötigt der Körper zudem viel Energie, so dass er effektiv Fett und Kalorien verbrennt. Wer Rückenprobleme oder Nackenverspannungen hat, sollte aber auf Brustschwimmen verzichten und besser Rückenschwimmen.
Sind Sie ein echter Morgenmuffel und können an Frühsport nicht einmal denken? Dann bringen Sie morgens doch einfach noch im Bett ihren Kreislauf in Schwung. Zum Beispiel mit der Rückenschaukel: Knie zur Brust, mit den Armen umschließen und zehnmal vor und zurück bzw. von links nach rechts schaukeln. Rad fahren im Liegen trainiert zudem Beine und Bauch. Auf der Bettkante noch ordentlich recken und dann vorm Bett auf der Stelle laufen, abwechselnd mal die Knie hochziehen oder die Fersen zum Po. Anschließend noch Kniebeugen oder wie beim Skifahren in der Hocke die Arme vorm Körper über Kreuz schwingen. Da fällt es auch Morgenmuffeln nicht mehr ganz so schwer, fit in den Tag zu starten.
Kennen Sie eigentlich Ihre Cholesterinwerte, also den Anteil an Fett in Ihrem Blut? Je mehr Fett in der Nahrung ist, desto höher sind die Werte. Zwar wird Fett nicht mehr ganz verteufelt – immerhin braucht der Körper es, um wichtige Vitamine aufzunehmen. Hohe Cholesterinwerte sind aber trotzdem nicht gut. Besonders das „böse“ LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein) kann für Herz-Kreislauferkrankungen sorgen. Statt Pillen zu schlucken oder auf Fett im Essen zu verzichten, müssen Sie sich nur 30 Minuten lang bewegen. Denn Studien belegen: Je aktiver wir sind, desto besser sind auch unsere Blutfettwerte. Da reichen in der Woche schon fünfmal 30 Minuten körperliche Aktivität. Ihrem Fett ist es übrigens egal, ob Sie Spazieren gehen, Radfahren oder im Garten arbeiten. Jede muskuläre Bewegung zählt, wichtig sind Regelmäßigkeit und Dauer.

Textnachweis

  • Autor: Barmer Internetredaktion
  • Endredaktion und Qualitätssicherung: Barmer Sabine Schröder, Dipl. Sportpädagogin

Literatur

  • BARMER (Hrsg.) (2015). Deutschland bewegt sich! Fitness-Check.
  • Deutscher Turner-Bund: www.dtb-online.de (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Herzstiftung: www.herzstiftung.de (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Huber, G. (2014). 30 Minuten täglich. Wissenschaftliche Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten.
  • Huber, G. (2014). Ist Sitzen eine tödliche Aktivität? B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport, 30(01), 13-16.
  • Netdoktor: www.netdoktor.at (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Rütten A. & Pfeifer K. (Hrsg.) (2016). Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung.

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Webcode dieser Seite: g100276 Autor: Barmer Erstellt am: 07.10.2016 Letzte Aktualisierung am: 17.11.2017
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