Ihre Aktivtipps

Hier gibt es regelmäßig neue Tipps, mit denen Sie sich fit halten können. Probieren Sie es aus!

Junger mann und junge Frau beim Sport auf einer Wiese

Fit im Büro

Haben Sie am Schreibtisch öfter Nackenverspannungen oder Rückenbeschwerden? Dann machen Sie Ihr Büro doch einfach kurz zum Fitnessstudio. Mit unseren Online-Videos bringen Sie Schwung in Ihren Arbeitsalltag – und in Ihre Gesundheit. Die prominenten Sportbotschafter von „Deutschland bewegt sich!“, Heike Drechsler und Torsten May, zeigen Ihnen sechs verschiedene Übungen für den gesamten Körper. Mit Liegestützen am Schreibtisch oder der Wand kräftigen Sie zum Beispiel vor allem Brust und Arme. Die Übung Rumpfrotation stärkt hingegen die Rücken- und Bauchmuskulatur. Und mit der Rumpfdrehung in der Hocke trainieren Sie Oberschenkel und Po. Einfach die Trainingsvideos von "Fit im Büro" ansehen und am Schreibtisch nachtrainieren.

Ursprünglich eine Kampfkunst, wird Tai Chi heute eher als Bewegungsmeditation angesehen. Langsame, fließende Bewegungen ahmen Tiere und Kampfhandlungen nach. Das chinesische Schattenboxen ist nicht wirklich schweißtreibend. Es löst jedoch Verspannungen, sorgt für Beweglichkeit und dehnt sanft die Muskulatur – besonders in Nacken und Rücken. Zudem wirkt Tai Chi nachweislich gesundheitsfördernd: Es reguliert den Blutdruck, senkt Cholesterinwerte, reduziert Stress und verbessert die Atemfunktion durch besondere Atemübungen und -techniken. Mit Tai Chi verbrennt man zwar nur wenige Kalorien, ist dafür aber herrlich entspannt.
Seilchen springen ist nur etwas für Kinder? Weit gefehlt. Athleten und Fitness-Fans schwören auf Seilspringen als universelles Training. Denn es ist einfach zu lernen, kostengünstig und stärkt den gesamten Körper. Kraft, Ausdauer und Koordination werden gleichzeitig trainiert – ohne zu überlasten. Der Rumpf wird stabilisiert und die Muskeln der Beine intensiv trainiert. Seilspringen verbessert aber auch Gleichgewicht, Reaktion und Rhythmusgefühl. Und das bei effektiver Fettverbrennung. Um die Gelenke zu entlasten, sollten Sie möglichst einen eher weichen Untergrund wählen und dabei Sportschuhe tragen.
Bewegung ist gesund, macht glücklich und beugt nachweislich Krankheiten vor. Hinzu kommt nun das neueste Ergebnis einer einmaligen Langzeitstudie der Universität Karlsruhe: Bewegung macht jung. Im Schnitt sind sportlich Aktive motorisch gesehen zehn Jahre jünger als diejenigen, die faul auf der Couch rumlümmeln, so die Forscher. Übrigens kann bereits vergleichsweise wenig Sport die Gesundheit langfristig beeinflussen. Die Studie zeigt, dass schon zwei Stunden Sport pro Woche das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck oder Diabetes um das Fünffache senkt. Steigen Sie also mal wieder aufs Rad oder gehen Sie zum Training ins Fitnessstudio: Das hält jung und gesund.
Sind Sie schon fit für den Winterurlaub? Mit einfachen, täglichen Übungen können Sie Muskelkater und Verletzungsgefahr jetzt vorbeugen – ganz ohne Geräte. Beim „Berggipfel schreiben“ trainieren Sie zum Beispiel Kraft und Gleichgewicht: Auf ein Bein stellen, Knie beugen und mit dem anderen Bein vor und neben dem Körper langsam Dreiecke in die Luft malen. Mit Kniebeugen kräftigt man vor allem die Rumpf- und Oberschenkelmuskulatur. Möglichst zweimal 15 Wiederholungen. Für die Tiefenmuskulatur hilft die Standwaage: Arme zur Seite, Oberkörper vorneigen und ein Bein nach hinten strecken. Abwechselnd zweimal 20 Sekunden halten. Der Seitstütz stärkt hingegen Schultern und Bauchmuskeln: Seitlich hinlegen, auf einen Unterarm stützen und den Körper eine Minute hochstemmen. Die Skigymnastik ist übrigens nicht nur für den Urlaub gut, sondern ein echter Fitmacher für den Alltag.
Wussten Sie, dass nicht nur Gehirnjogging gut für die grauen Zellen ist? Vor allem Bewegung wirkt sich günstig auf unsere Gedächtnisleistung aus. Körperlich sehr aktive Menschen können ihr Risiko für Gedächtnisprobleme beinahe halbieren. Über den Grund rätseln Wissenschaftler noch. Jedenfalls wird bei Anstrengung das Blut mit mehr Sauerstoff angereichert, so dass das Gehirn besser versorgt wird. Zudem ist Bewegung gut für Herz und Kreislauf, was auch dem Gehirn zugutekommt. Die größten Effekte haben daher Ausdauersportarten wie Fahrradfahren oder Laufen. Aber auch regelmäßiges Spazierengehen hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge. 

Textnachweis

  • Autor: Barmer Internetredaktion
  • Endredaktion und Qualitätssicherung: Barmer Sabine Schröder, Dipl. Sportpädagogin

Literatur

  • BARMER (Hrsg.) (2015). Deutschland bewegt sich! Fitness-Check.
  • Deutscher Turner-Bund: www.dtb-online.de (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Herzstiftung: www.herzstiftung.de (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Huber, G. (2014). 30 Minuten täglich. Wissenschaftliche Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten.
  • Huber, G. (2014). Ist Sitzen eine tödliche Aktivität? B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport, 30(01), 13-16.
  • Netdoktor: www.netdoktor.at (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Rütten A. & Pfeifer K. (Hrsg.) (2016). Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung.

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Webcode dieser Seite: g100276 Autor: Barmer Erstellt am: 07.10.2016 Letzte Aktualisierung am: 17.04.2018
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