Junger mann und junge Frau beim Sport auf einer Wiese

Ihre Aktivtipps

Hier gibt es regelmäßig neue Tipps, mit denen Sie sich fit halten können. Probieren Sie es aus!

Gegen Bluthochdruck angehen

Studien zeigen, dass Ausdauer-Aktivitäten wie Walken, Schwimmen oder Radfahren erfolgreicher gegen Bluthochdruck wirken können als Medikamente. In Deutschland hat bereits jeder Zweite über 50 Jahren zu hohen Blutdruck. Wenig Bewegung ist da doppelt gefährlich: Zum einen führt es zu höherem Blutdruck, zum anderen steigert Bewegungsmangel bei Bluthochdruck das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Experten empfehlen daher, möglichst fünfmal in der Woche für 30 Minuten aktiv zu werden. Wer also täglich spazieren geht oder mit dem Rad zur Arbeit fährt, kurbelt nicht nur die Fettverbrennung an, sondern beugt auch hohem Blutdruck vor. Betroffene sollten große Kraftanstrengungen aber vermeiden.

Im Herbst beginnt die Erkältungszeit? Nicht unbedingt. Denn es gibt einige Tipps, um dem Schnupfen ein Schnippchen zu schlagen: Mit vitaminreicher Ernährung, regelmäßiger Bewegung – und ausreichend Schlaf. Mehr als sechs Stunden benötigt unser Immunsystem jede Nacht, um Erkältungsviren erfolgreich bekämpfen zu können. Viel Vitamin C und Zink stärken den Schutz vor Infekten zusätzlich. Und Bewegung an der frischen Luft kann laut Studien die Zahl der Erkältungskrankheiten halbieren. Stramme Spaziergänge reichen bereits aus, um die Anzahl der weißen Blutkörperchen zu steigern, die für Abwehrkräfte sorgen. Zusätzlich abhärten können Sie sich mit Wechselduschen und dem Besuch der Sauna.
Kaum eine Sportart kann mit Badminton mithalten, wenn es um den besten Trainingseffekt geht. Immerhin jagt man einem Federball nach, der bis zu 300 Stundenkilometer schnell wird. Und läuft in einem 90-minütigen Spiel rund sieben Kilometer. Beim Schlagen, Springen und Drehen ist voller Einsatz gefragt. So trainieren Sie nicht nur relativ schnell alle Muskelpartien, sondern auch Reaktionsvermögen, Beweglichkeit und Koordination. Kein Wunder, dass hierbei auch die Fettverbrennung ordentlich angekurbelt wird. Profis verbrauchen in einer Stunde bis zu 1.000 Kilokalorien. Als Hobbysportler verbrennen Sie zwar nur rund die Hälfte, haben dafür aber auch weniger Belastung für die Gelenke und Ihr Herz-Kreislaufsystem.
Bei heißen Temperaturen ist an Sport meist nicht zu denken. Außer er bietet gleichzeitig Erfrischung – zum Beispiel bei Aquagymnastik, Aquajogging oder Aquadancing. Egal ob im flachen oder tiefen Wasser, mit oder ohne Geräte: Mit dem Wasserwiderstand als Gegner können Sie sich richtig auspowern und zahlreiche Muskelgruppen aktivieren. Da man im Wasser gerade einmal ein Zehntel seines Gewichts spürt, ist Aquafitness gut für die Gelenke. Der Wasserdruck trainiert zudem das Herz, fördert die Gewebedurchblutung und wirkt gegen Krampfadern. Fitnessprogramme im Wasser sind übrigens auch optimale Fettkiller: Damit der Körper nicht auskühlt, hält der Stoffwechsel dagegen und kurbelt ordentlich den Energieverbrauch an.
Eine Platte mit Netz, zwei Schläger und ein kleiner Ball: Mehr benötig man nicht für den Breitensport Tischtennis, der für Jung und Alt geeignet ist. Beim schnellen Ballwechsel trainiert man Motorik, Koordination und Konzentration – wobei mehrere Areale des Gehirns gleichzeitig aktiviert und stimuliert werden. Daher kann Tischtennis sich auch positiv auf Alzheimer-Symptome auswirken. Durch regelmäßiges Spielen verbessern sich – nicht nur bei Patienten – motorische Fähigkeiten und Aufmerksamkeit. Zudem bringt die Aktivität die Durchblutung im ganzen Körper in Schwung. Man verliert in einer Stunde zwar nur rund 300 Kalorien (bei 75 Kilo Körpergewicht). Dafür fördert Tischtennis aber nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Sozialleben. Es geht schließlich nicht ohne Spielpartner.
Haben Sie am Schreibtisch öfter Nackenverspannungen oder Rückenbeschwerden? Dann machen Sie Ihr Büro doch einfach kurz zum Fitnessstudio. Mit unseren Online-Videos bringen Sie Schwung in Ihren Arbeitsalltag – und in Ihre Gesundheit. Die prominenten Sportbotschafter von „Deutschland bewegt sich!“, Heike Drechsler und Torsten May, zeigen Ihnen sechs verschiedene Übungen für den gesamten Körper. Mit Liegestützen am Schreibtisch oder der Wand kräftigen Sie zum Beispiel vor allem Brust und Arme. Die Übung Rumpfrotation stärkt hingegen die Rücken- und Bauchmuskulatur. Und mit der Rumpfdrehung in der Hocke trainieren Sie Oberschenkel und Po. Einfach die Trainingsvideos von "Fit im Büro" ansehen und am Schreibtisch nachtrainieren.

Textnachweis

  • Autor: Barmer Internetredaktion
  • Endredaktion und Qualitätssicherung: Barmer Sabine Schröder, Dipl. Sportpädagogin

Literatur

  • BARMER (Hrsg.) (2015). Deutschland bewegt sich! Fitness-Check.
  • Deutscher Turner-Bund: www.dtb-online.de (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Herzstiftung: www.herzstiftung.de (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Huber, G. (2014). 30 Minuten täglich. Wissenschaftliche Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten.
  • Huber, G. (2014). Ist Sitzen eine tödliche Aktivität? B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport, 30(01), 13-16.
  • Netdoktor: www.netdoktor.at (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Rütten A. & Pfeifer K. (Hrsg.) (2016). Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung.

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Webcode dieser Seite: g100276 Autor: Barmer Erstellt am: 07.10.2016 Letzte Aktualisierung am: 07.11.2018
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