Ihre Aktivtipps

Hier gibt es regelmäßig neue Tipps, mit denen Sie sich fit halten können. Probieren Sie es aus!

Junger mann und junge Frau beim Sport auf einer Wiese

Mit der Familie Seilspringen

Seilchen springen ist nur etwas für Kinder? Weit gefehlt. Athleten und Fitness-Fans schwören auf Seilspringen als universelles Training. Denn es ist einfach zu lernen, kostengünstig und stärkt den gesamten Körper. Kraft, Ausdauer und Koordination werden gleichzeitig trainiert – ohne zu überlasten. Der Rumpf wird stabilisiert und die Muskeln der Beine intensiv trainiert. Seilspringen verbessert aber auch Gleichgewicht, Reaktion und Rhythmusgefühl. Und das bei effektiver Fettverbrennung. Um die Gelenke zu entlasten, sollten Sie möglichst einen eher weichen Untergrund wählen und dabei Sportschuhe tragen.

Bewegung ist gesund, macht glücklich und beugt nachweislich Krankheiten vor. Hinzu kommt nun das neueste Ergebnis einer einmaligen Langzeitstudie der Universität Karlsruhe: Bewegung macht jung. Im Schnitt sind sportlich Aktive motorisch gesehen zehn Jahre jünger als diejenigen, die faul auf der Couch rumlümmeln, so die Forscher. Übrigens kann bereits vergleichsweise wenig Sport die Gesundheit langfristig beeinflussen. Die Studie zeigt, dass schon zwei Stunden Sport pro Woche das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck oder Diabetes um das Fünffache senkt. Steigen Sie also mal wieder aufs Rad oder gehen Sie zum Training ins Fitnessstudio: Das hält jung und gesund.
Sind Sie schon fit für den Winterurlaub? Mit einfachen, täglichen Übungen können Sie Muskelkater und Verletzungsgefahr jetzt vorbeugen – ganz ohne Geräte. Beim „Berggipfel schreiben“ trainieren Sie zum Beispiel Kraft und Gleichgewicht: Auf ein Bein stellen, Knie beugen und mit dem anderen Bein vor und neben dem Körper langsam Dreiecke in die Luft malen. Mit Kniebeugen kräftigt man vor allem die Rumpf- und Oberschenkelmuskulatur. Möglichst zweimal 15 Wiederholungen. Für die Tiefenmuskulatur hilft die Standwaage: Arme zur Seite, Oberkörper vorneigen und ein Bein nach hinten strecken. Abwechselnd zweimal 20 Sekunden halten. Der Seitstütz stärkt hingegen Schultern und Bauchmuskeln: Seitlich hinlegen, auf einen Unterarm stützen und den Körper eine Minute hochstemmen. Die Skigymnastik ist übrigens nicht nur für den Urlaub gut, sondern ein echter Fitmacher für den Alltag.
Wussten Sie, dass nicht nur Gehirnjogging gut für die grauen Zellen ist? Vor allem Bewegung wirkt sich günstig auf unsere Gedächtnisleistung aus. Körperlich sehr aktive Menschen können ihr Risiko für Gedächtnisprobleme beinahe halbieren. Über den Grund rätseln Wissenschaftler noch. Jedenfalls wird bei Anstrengung das Blut mit mehr Sauerstoff angereichert, so dass das Gehirn besser versorgt wird. Zudem ist Bewegung gut für Herz und Kreislauf, was auch dem Gehirn zugutekommt. Die größten Effekte haben daher Ausdauersportarten wie Fahrradfahren oder Laufen. Aber auch regelmäßiges Spazierengehen hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge. 
Wenn Sie keine Lust auf Kraftübungen an Geräten haben, probieren sie doch einmal Functional Training. Es stärkt nicht nur einzelne Muskeln, sondern den gesamten Körper: Durch natürliche Bewegungsabläufe, die gleichzeitig mehrere Gelenke und Muskelgruppen fordern. Man trainiert nur mit dem eigenen Körpergewicht und stabilisiert dabei vor allem den Rumpf, vom Schulterblatt bis zur tiefen Bauchmuskulatur. Viele Übungen finden daher auf beiden Beinen stehend statt, typische sind zum Beispiel Kniebeugen oder Ausfallschritte. Über diese Stabilisierung baut Functional Training dann Muskeln auf. Das macht nicht nur für den Sport belastbarer, sondern auch im Alltag.
Bewegung ist das A und O für einen gesunden Rücken. Für ein volles Bewegungskonto hilft ein aktiver Alltag – und natürlich Sport. Sorgen Sie aktiv für Muskelaufbau, um Ihre Wirbelsäule besser zu stützen und vor Verschleiß zu schützen. Egal ob durch Walken, Aerobic oder Yoga. Denn für die meisten Rückenbeschwerden ist eine schwache Rücken- und Bauchmuskulatur verantwortlich. Und auch unsere Bandscheiben, die Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln, erhalten nur bei Bewegung ausreichend Gewebeflüssigkeit. Übrigens fördert zu viel Körperfett schmerzhafte Fehlhaltungen. Reduzieren Sie also auch dem Rücken zuliebe Ihren Fettanteil. Regelmäßig 45 Minuten Rückentraining – z.B. Situps, Seitstütz und Kniebeugen – ist auch hierfür hilfreich.

Textnachweis

  • Autor: Barmer Internetredaktion
  • Endredaktion und Qualitätssicherung: Barmer Sabine Schröder, Dipl. Sportpädagogin

Literatur

  • BARMER (Hrsg.) (2015). Deutschland bewegt sich! Fitness-Check.
  • Deutscher Turner-Bund: www.dtb-online.de (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Herzstiftung: www.herzstiftung.de (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Huber, G. (2014). 30 Minuten täglich. Wissenschaftliche Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten.
  • Huber, G. (2014). Ist Sitzen eine tödliche Aktivität? B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport, 30(01), 13-16.
  • Netdoktor: www.netdoktor.at (zuletzt abgerufen am 06.03.2017)
  • Rütten A. & Pfeifer K. (Hrsg.) (2016). Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung.

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Webcode dieser Seite: g100276 Autor: Barmer Erstellt am: 07.10.2016 Letzte Aktualisierung am: 22.02.2018
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