Ideen, die die Welt verändern

Innovationen in 18 Minuten: TED-Vorträge sorgen weltweit für Furore. Bei den Konferenzen, Events und Talks werden unzählige Ideen und Visionen zur digitalen Gesundheit präsentiert.

Das Plenum bei einer TEDx Veranstaltung

Entstehung der TED-Konferenzen

Die Erfolgsgeschichte der TED-Vorträge begann 1984 im kalifornischen Monterey. Als Innovations-Konferenz gestartet und seit 1990 im jährlichen Rhythmus, erlangten die TED-Konferenzen, -Events und -Talks zusehends weltweite Bekanntheit. Zahlreiche Vorträge wurden und werden gefilmt und auf der TED-Website hinterlegt. Viele TED-Videos wurden mehrere Millionen Male angeschaut. Die Grundidee hinter den TED-Vortragsreihen: Ein interdisziplinärer Austausch, um Inspirationen zu erlangen und eine Vernetzung über Grenzen und Fachgebiete hinaus zu erreichen. Immer mit dem Ziel, Ideen und Innovationen zu entwickeln. „Ideas worth spreading“, nennen das die TED-Gründer.

Weltweite TED-Bewegung

Hinter den drei großen Buchstaben TED verbergen sich die Themengebiete Technology, Entertainment und Design. Im Laufe der Jahre wurden die Vorträge inhaltlich um Business, Kunst, Kultur, Wissenschaft, Gesundheit und allgemeine Themen mit globaler Relevanz erweitert. Um all diesen Disziplinen gerecht zu werden, etablierten die TED-Macher verschiedene Vortragsreihen und -formate: TEDGlobal, TEDMED, TED Talks Education, TED ED oder TEDx zum Beispiel. Letztere sind weltweit unabhängig organisierte Konferenzen, die seit 2009 in rund 170 Ländern stattfanden und -finden. Ziel der TEDx-Reihe: Lokale Plattformen schaffen, um Ideen vorzustellen und voranzubringen.

"Mit digitalen Plattformen das Leben besser machen".

Stephan Balzer ist Ambassador und Kurator von TEDxBerlin. Und er ist sicher, dass die Digitalisierung im Bereich Gesundheit kommen wird. Es sei daher für Krankenkassen unbedingt notwendig, digitale Kompetenz zu entwickeln, um den Service für Patinenten und Ärzte besser zu machen. Im Interview spricht er über die Zukunft der Medizintechnik und wie wichtig es ist, dass die Krankenkassen noch stärker zum Partner der Versicherten werden.

Ideen zur digitalen Gesundheit

Ganz gleich, bei welchem Format der TED-Reihe: Jeder Speaker hat maximal 18 Minuten Zeit, seine Idee zu präsentieren.

"Where can technology take us?"

Daniel Kraft ist Vorsitzender der US-amerikanischen Singularity University. Bei TEDxBerlin stellt er die größten Innovationen und die neuesten Produkte der Zukunft zur Digitalisierung im Bereich Medizin vor. In diesem Vortrag im Jahr 2014 präsentiert Daniel Kraft zahlreiche Gadgets, die zukünftig Health Monitoring beeinflussen werden und zeigt auf, wie sie den Patienten in seiner mündigen Rolle stärken können. 

"Own your body's data".

Diesen Vortrag hat die Statistikerin Talithia Williams im Februar 2014 bei einem TEDx Event bei den Claremont Colleges gehalten. Sie konzipiert statistische Modelle, mithilfe derer sie räumliche und zeitliche Datenstrukturen analysiert. Das Ergebnis: Eine High-Tech-Selbstkontrolle, mit der zum Beispiel die Herzfrequenz, der Schlaf und die tägliche Schrittzahl gemessen werden. Sie richtet sich speziell an Wettkampfsportler. Talithia Williams plädiert allerdings dafür, dass jeder Mensch täglich Werte über seinen Körper messen und erfassen sollte. Denn mit Hilfe dieser Daten und Informationen bieten wir unseren behandelnden Ärzten, laut Williams, die perfekte Ergänzung zu ihrer Diagnose und ebnen uns den Weg zum selbstbestimmten Patienten.

"Health care should be a team sport"

Eric Dishman ist Direktor der National Health Institutes in den USA und hielt diesen Vortrag im März 2013 bei dem TED@Intel Events. Als Medizintechnikspezialist hat er eine gewagte Idee zur Neuausrichtung der Krankenpflege propagiert: Er befördert den Patienten ins Zentrum des Behandlungsteams. Den Glauben an den Erfolg einer solchen Methode zieht er aus seiner eigenen Geschichte: Als Collegestudent litt Eric Dishman an Nierenkrebs. Ärzte prognostizierten ihm damals eine maximal dreijährige Lebensdauer. Inzwischen ist er geheilt.

"The future of early cancer detection?"

Jorge Soto ist Teil eines Teams, das einen nicht-invasiven und daher sehr einfach umzusetzenden Test zur Krebsdiagnose entwickelt. Zusammen mit Technologen und Wissenschaftlern erschafft er einen Open Source-Test, der in einem sehr frühen Stadium erste Anzeichen für eine Krebserkrankung erkennt. Bei TEDGlobal im Oktober 2014 präsentierte er einen funktionierenden Prototyp der mobilen Plattform.

 

Webcode dieser Seite: g100235 Autor: Barmer Erstellt am: 12.08.2016 Letzte Aktualisierung am: 19.03.2018
Nach oben