Initiative D21 stellt mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier den „D21-Digital-Index 2018 / 2019“ vor

Digitalisierung verstehen und gestalten

D21 und BARMER analysieren Zukunft digitaler Gesundheit

Wenn uns jemand vor 10, 20, 30 Jahren erzählt hätte, wie wir heute leben – hätten wir’s geglaubt?

Die digitale Revolution hat unseren Alltag in beeindruckendem Tempo umgekrempelt. Und zugleich gibt es immer wieder Überraschungen: Manches kommt schneller als gedacht, anderes kommt langsamer oder einfach anders als gedacht.

Da hilft nur eins: immer wieder genau hinschauen. Wo stehen wir, und in welche Richtung geht es weiter? Genau das tut die Barmer, unter anderem, durch ihre Kooperation mit der Initiative D21 e.V.

Hervorgegangen aus den Studien (N)ONLINER Atlas und Digitale Gesellschaft […] wird seit 2013 die „Digitalität“ der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren ausgelotet.
Denn Digitalisierung ist Vertrauenssache, und Vertrauen gewinnt man nicht von heute auf morgen. Eine Krankenkasse, die auf besonders innovativen und fortschrittlichen Service setzt, muss dies immer auch inklusiv und solidarisch umsetzen. Deswegen ist es wichtig, genau und aktuell zu wissen, wie sich die Digitalkompetenz und -affinität in verschiedensten Bevölkerungsgruppen entwickelt.

Hierzu liefert uns die jährliche Studie präzise Orientierung. Ein Beispiel aus dem Inhalt: 2001 haben 4 Prozent der über 70-jährigen das Internet genutzt. Heute sind es 45 Prozent, mit überdurchschnittlich hohen und immer noch steigenden Zuwachsraten.

Einige zentrale Ergebnisse im Film (2:23 Minuten):

Allerdings ist klar erkennbar, dass es in den höheren Altersgruppen, ebenso wie in der Bevölkerung ländlicherer Gegenden, überdurchschnittlich hohe Vorbehalte gegenüber E-Health-Angeboten gibt, beispielsweise Telemedizin. Hier kann die Barmer nun ihrer Verantwortung gerecht werden, aufzuklären und Vertrauen aufzubauen, um langfristig Innovations- und Effizienzpotenziale erschließen zu können.

Erfreulich ist, dass derzeit die Mehrheit der Menschen den Zusammenhang zwischen Internet und Gesundheit insgesamt eher positiv sehen. Vielen sind zwar auch Schattenseiten bewusst, wie beispielsweise ungünstige Auswirkungen auf das Schlafverhalten. Doch positive Seiten, wie zum Beispiel die Verfügbarkeit von Gesundheitsinformation und -motivation, überwiegen in den Augen der meisten.

Ebenfalls erfreulich aus Sicht der Barmer ist, dass immer mehr Menschen bewusst nach einem zuträglichen Maß der Online-Nutzung suchen und den wohltuenden Effekt von Online-Pausen für sich erkennen.

Aber D21 ist nicht nur die jährliche Digital-Index-Umfrage, sondern auch kontinuierliche, multidisziplinäre inhaltliche Arbeit an Digitalthemen wie Bildung, Ethik, eGovernment und viele andere. Entwicklungen frühzeitig aus verschiedensten Perspektiven auf mögliche Implikationen abklopfen – das ermöglicht der Barmer, Zukunft nicht hinterherzurennen, sondern sie, gemeinsam mit anderen, zu gestalten.

Denn Digitalisierung ist für die Barmer nicht nur ein Wettbewerbsfaktor, sondern immer auch gesellschaftliche Verantwortung – eben Corporate Digital Responsability.

Webcode dieser Seite: g101828 Autor: BarmerLetzte Aktualisierung am: 04.06.2019
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