Werden Kosten für einen Wunschkaiserschnitt übernommen?

Nach schweren Geburten in meiner Familie, die alle im Notkaiserschnitt endeten, habe ich Angst vor der natürlichen Entbindung. Daher möchte ich gerne einen Kaiserschnitt um der Not zu entgehen und mein Mann dabei sein kann. Nun zur eigentlichen Frage - werden die Kosten trotzdem übernommen obwohl der Arzt auf die Überweisung folgenden Kommentar geschrieben hat: Patientin wünscht prim. Sectio

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BARMER Werden Kosten für einen Wunschkaiserschnitt übernommen?

Guten Tag,

die gesetzlichen Krankenkassen dürfen die Kosten eines Kaiserschnitts nur dann übernehmen, wenn die Schnittentbindung medizinisch notwendig ist. Diese medizinische Entscheidung, ob Sie als Risikoschwangere gelten und deshalb eine Schnittentbindung durchgeführt werden muss, trifft ausschließlich der Krankenhausarzt oder die Krankenhausärztin. Der Kaiserschnitt bleibt eine Operation und ist keinesfalls harmlos. Weder für den Körper, noch für die Seele. Ohne medizinische Notwendigkeit profitieren auch die Kinder nicht von einer Schnittentbindung. Im Gegenteil: Kaiserschnittkinder haben häufiger Anpassungsstörungen und Schwierigkeiten beim Atmen. Ihnen fehlt buchstäblich der Weg durch den Geburtskanal. Denn während der Wehen wird normalerweise die Flüssigkeit aus ihrer Lunge gepresst.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich mit Ihren behandelnden Ärzten zu beraten, ob es bei Ihnen medizinische Gründe gibt, die einen Kaiserschnitt unumgänglich machen.

Hier auf unserer Homepage bieten wir Ihnen Informationen rund um die Geburt.

Für den weiteren Verlauf Ihrer Schwangerschaft und die anstehende Geburt wünschen wir Ihnen alles Gute.

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