Gut schlafen in jedem Alter

Im Schlaf erholen sich Körper und Geist. Jeder, der schon einmal ein Schlafproblem hatte, weiß, wie sehr Schlafmangel die körperliche und seelische Gesundheit belasten kann, wie stark Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bei Müdigkeit abnehmen. In der Folge steigt die Wahrscheinlichkeit für Fehler, sei es zum Beispiel am Arbeitsplatz oder im Straßenverkehr.

Ein Kind bemalt den schlafenden Vater

Schlafstadien

Zwischen Einschlafen und Aufwachen durchlaufen wir verschiedene Schlafstadien, die im Rhythmus von 70 bis 110 Minuten meist vier- bis fünfmal pro Nacht aufeinander folgen. Dieser Schlafzyklus besteht aus folgenden Phasen:

  1. Schlafstadium N1: Übergang zwischen Wachen und Schlafen
  2. Schlafstadium N2: stabiler Schlaf
  3. Schlafstadium N3: Tiefschlaf
  4. Schlafstadium R: REM-Schlaf

Von Zyklus zu Zyklus nimmt der Anteil des Tiefschlafs ab, der für die körperliche Erholung wichtig ist. Demgegenüber nimmt der Anteil des REM-Schlafs zu, der wohl für die psychische Regeneration sowie die Lern- und Gedächtnisprozesse von Bedeutung ist und in dem wir intensiv träumen.

Textnachweis:

  • Autor: Silke Jäger, Freie Journalistin und Texterin für Gesundheitsinformationen
  • Fachliche Qualitätssicherung: Dr. Hans-Günter Weeß, Leiter des Schlafzentrums am Pfalzklinikum AdöR und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)
  • Endredaktion und Qualitätssicherung Barmer: Daniela Beerens

Quellen:

Weiterführende Informationen:

Webcode dieser Seite: s000641 Autor: Barmer Erstellt am: 20.01.2016 Letzte Aktualisierung am: 19.02.2018
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