Entscheidungshilfe Mammographie-Screening

Die aktuellen Zahlen zum Mammographie-Screening kurz zusammengefasst

Was passiert mit 200 Frauen im Alter von 50, die alle zwei Jahre innerhalb der nächsten 20 Jahre am Mammographie-Screening teilnehmen?

... weil ein Brustkrebs durch die Teilnahme am Mammographie-Screening früher entdeckt und behandelt werden kann. Die frühere Behandlung senkt die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu sterben.
... weil durch das Mammographie-Screening auch Veränderungen als Krebs oder als Krebsvorstufen diagnostiziert und behandelt werden. Diese wären ohne das Screening nie auffällig geworden.
... weil ergänzende Untersuchungen (Ultraschall, nochmalige Mammographie oder Gewebeprobeentnahme) gemacht werden, wenn beim Mammographie-Screening etwas „Verdächtiges“ gefunden worden ist. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um einen „falschen Alarm“ (falsch positiver Befund), das heißt, die Nachuntersuchung bestätigt den Verdacht nicht. Diese Frauen könnten sich wegen dieses "Fehlalarms" Sorgen machen.
... weil ihre Mammographie keine Auffälligkeiten gezeigt hat. Dies bedeutet jedoch nicht, dass diese Frauen auf gar keinen Fall Brustkrebs oder Brustkrebsvorstufen haben.
... weil der Brustkrebs beim Mammographie-Screening nicht entdeckt worden ist oder sich der Brustkrebs in der Zeit zwischen zwei Mammographie-Screenings entwickelt hat.

Schritt 4 von 10

Im nächsten Schritt finden Sie weitere grundlegende Informationen.

Webcode dieser Seite: s000588 Autor: Barmer Erstellt am: 30.11.2015 Letzte Aktualisierung am: 26.04.2017
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