Selbsthilfe gestalten

Die Barmer fördert und unterstützt gesundheitsbezogene Selbsthilfe. Neben pauschalen Fördermitteln für Selbsthilfearbeit können auch einzelne Projekte gezielt und individuell gefördert werden.

Als förderfähige Organisation können Sie nach einem einheitlichen Verfahren Projekte bei der Barmer beantragen. Zu Ihrem Projekt und dessen Entwicklung beraten wir Sie gerne. In der folgenden Übersicht finden Sie unsere Ansprechpartner zur Selbsthilfeförderung in den Bundesländern und auf Bundesebene:

Selbsthilfe Printmedien beantragen

Flyer und Plakate, wie sie oft von regionalen Selbsthilfegruppen benötigt werden, können Sie in bestimmtem Umfang bei Ihrer Barmer anfertigen lassen. Wenden Sie sich hierzu einfach an die Ansprechpartner auf Bundesebene.

Wir fördern Ihre Projekte der Selbsthilfe nach einem einheitlichen und abgestimmten Verfahren. Grundlage ist der Leitfaden zur Selbsthilfeförderung. Dieser ist in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Krankenkassen auf Bundesebene, sowie den maßgeblichen Spitzenorganisationen der Selbsthilfe verabschiedet worden.

Die Fördermöglichkeiten der Barmer sind vielfältig. Suchterkrankungen und psychische Erkrankungen bilden die Schwerpunktbereiche unserer Indikationsgruppen. Gefördert werden aber auch andere Schwerpunkte, so z.B. Selbstmanagement, Selbstbestimmung und der Dialog auf Augenhöhe. Das kann der Dialog untereinander sein, aber auch die Beziehung zur Ärztin/ zum Arzt oder zu anderen Behandlern. Auch die Initiierung neuer Selbsthilfegruppen wird besonders gefördert.

Bei der Gestaltung von Projekten sind Ihnen hier keine Grenzen gesetzt. Die Barmer prüft und berät Sie hier gern. Die Förderanträge für Ihre Projekte finden Sie auf der folgenden Seite unter dem Rubrikpunkt: "Krankenkassenindividuelle Förderung”.

Nutzen Sie auch das Selbsthilfegruppenjahrbuch 2015 der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. Es bietet unter anderem weitere Informationen und Erfahrungsberichte der Selbsthilfe in Deutschland.

Die Barmer versteht sich als Partner der Selbsthilfe. Das bedeutet, wir würdigen Ihr Engagement in Selbsthilfegruppen, Organisationen und Kontaktstellen. Gleichzeitig unterstützen wir Sie in der Wahrung der Unabhängigkeit. Unsere Transparenzliste informiert über die verausgabten Fördermittel Ihrer Projekte auf Bundes-, Landes- und Regionalebene.

Die Internetseite „Selbsthilfe bestimmt selbst“ greift das Thema Unabhängigkeit der Selbsthilfe auf. Aktive Menschen aus Selbsthilfegruppen und -vereinigungen werden für Versuche der Beeinflussung, zum Beispiel durch Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, sensibilisiert. Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen NAKOS bietet dieses Angebot an.

Die Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie FSA e.V. veröffentlicht die Zuwendungen der Pharmaindustrie an Patientenorganisationen. Hier stehen die Daten der Pharmaunternehmen über Empfänger, Höhe und Zweck der Leistungen in einer Datenbank zur Verfügung.

Die Broschüre "Ungleiche Partner” informiert über Patientenselbsthilfe und Wirtschaftsunternehmen im Gesundheitssektor. Herausgeber ist der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek). Sie können die Broschüre bei unseren Ansprechpartnern auf Bundesebene erhalten oder als Download herunterladen.

Wenn Sie Fragen zur Pauschalförderung der Selbsthilfe haben, finden Sie weitere Informationen auf der folgenden Seite unter der Rubrik: "Kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung”

 

 

Webcode dieser Seite: s000112 Autor: Jens Krug Erstellt am: 21.09.2015 Letzte Aktualisierung am: 03.03.2017
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