Nichtwissen

Das Recht auf Nichtwissen schützt Patientinnen und Patienten davor, Informationen zu erhalten, die sie in ihrer Lebensführung nachhaltig beeinträchtigen könnten. Um dies zu verhindern, soll allen die Wahl offenstehen, über die eigene gesundheitliche Lage in allen Einzelheiten aufgeklärt (Aufklärungspflicht) zu werden oder nicht. Praktische Bedeutung hat dies beispielsweise bei Erkrankungen, die zwar diagnostiziert werden können, aber nach dem derzeitigen Stand der Medizin nicht heilbar sind. Ein weiterer Bereich, in dem das Recht auf Nichtwissen eine Rolle spielen kann, sind vorgeburtliche (pränataldiagnostische) Untersuchungen in der Schwangerschaft.

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Textnachweis

  • Autor: Ludwig Janssen, aHa-Texte Köln
  • Medizinische Qualitätssicherung: almeda GmbH

Weiterführende Informationen

Bitte lesen Sie auch unseren Rechtshinweis.

 

Webcode dieser Seite: s000442 Autor: Ludwig Janssen Erstellt am: 01.03.2013 Letzte Aktualisierung am: 19.07.2017
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