Eine junge Frau hat den Kopf auf ihren Arm gelegt.

Stresskompetenz

Suchen Sie Entspannung und Bewegung, überprüfen Sie stressrelevante Einstellungen und fördern Sie Ihre sozialen Fähigkeiten.

Häufig liegen die Ursachen für Stress in uns selbst. Unsere eigenen Einstellungen, Ansprüche und Bewertungen können Stress entstehen lassen oder seine Verarbeitung behindern.

Oft stellen wir überzogene Ansprüche an uns selbst. Fragen Sie sich zum Beispiel: „Muss mich jeder mögen?“ oder „Bin ich immer für alles verantwortlich?“. Beginnen sie damit, Verallgemeinerungen zu ersetzen, also "heute" statt "immer" oder "einige" statt "alle". Setzen Sie sich realistische Ziele. Überlegen Sie, was Sie in der jeweiligen Situation erreichen können und wollen.
Versuchen Sie, belastende Einstellungen abzubauen. Müssen Sie wirklich immer perfekt sein? Dürfen Sie sich nie mit einer Notlösung zufrieden geben? Führt ein Fehler wirklich zu einer Katastrophe? Wer überzeugt ist, stets noch eine bessere Lösung zu finden, wird nie zufrieden sein und sich immer wieder neu unter Druck setzen.
Positives Denken ist oft ein entscheidendes Kriterium für Erfolg und Zufriedenheit. Wenn Sie in eine Situation bereits mit negativer Erwartungshaltung hineingehen, verkrampfen Sie und sind nervös. Formulieren Sie stattdessen positive Gedanken und Aussagen, von denen Sie sich wünschen, dass sie eintreffen, zum Beispiel: „Ich kann das schaffen!“ Und: Tun Sie sich gerade in Phasen mit Dauerstress jeden Tag etwas Gutes.
Wenn Ihnen Aufgaben und Anforderungen über den Kopf wachsen, überlegen Sie doch einmal, ob Sie sich nicht zu viel aufladen (lassen). Üben Sie, „Nein!“ zu sagen. Am besten zunächst in harmlosen Situationen und dann allmählich in brisanteren.
Suchen Sie die offene Aussprache, um Konflikte aus der Welt zu schaffen. Wichtig: Beziehen Sie sich immer auf die konkrete Situation und bleiben Sie sachlich. Formulieren Sie Kritik immer als Ihren subjektiven Eindruck.
Sind wichtige Gespräche, Vorträge oder Prüfungssituationen für Sie Stress auslösend, sollten Sie erwägen, Kurse zu Rhetorik oder Gesprächsführung zu besuchen. Sie gewinnen so mehr Sicherheit und Selbstvertrauen.

Textnachweis

  • Autor: Internetredaktion
  • Qualitätssicherung: Klaus Möhlendick (Sportwissenschaftler)

Literatur

  • Gelassen und sicher im Stress, Gert Kaluza, Springer 2014

 

Webcode dieser Seite: s000416 Autor: Internetredaktion Erstellt am: 15.04.2012 Letzte Aktualisierung am: 08.12.2016
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