Prüfungsstress

Prüfungen bedeuten Stress. Eine sorgfältige Planung ist das A und O. Mit unseren Tipps sind Sie optimal vorbereitet.

Auch wenn der Prüfungstermin noch weit weg erscheint: Fangen Sie früh mit der Vorbereitung an und erlernen Sie rechtzeitig eine Entspannungstechnik.

Lernplan erstellen

Erkundigen Sie sich rechtzeitig nach Prüfungsort und Termin. Organisieren Sie Ihren Lernstoff und verfassen Sie einen konkreten Lernplan. Setzen Sie Prioritäten, indem Sie den Lernstoff nach Prüfungsrelevanz sortieren. Überlegen Sie, wie gut Sie im Thema sind und wie wichtig Ihnen das Ergebnis ist. So können Sie Ihren Lern- und Zeitaufwand besser einordnen. Erholungsphasen sollten fester Bestandteil Ihres Lernplans sein. Denken Sie auch an mögliche Unterbrechungen durch andere Termine. Steht der Lernplan, beginnt die eigentliche Lernphase.

Lernphase

  • Sorgen Sie für eine angenehme Lernatmosphäre, bevor es losgeht!
  • Definieren Sie jeden Tag anhand einer To-Do-Liste.
  • Denken Sie auch an Erholungsphasen.
  • Vernachlässigen Sie Ihre Freunde nicht und verabreden Sie sich weiterhin.
  • Vielleicht bilden Sie auch eine Lerngruppe.
  • Sätze, wie „ich schaffe das schon“ und „alles wird gut“, spornen an.
  • Wenden Sie die erlernten Entspannungsübungen an.
  • Versuchen Sie, wenigstens zehn Minuten pro Tag völlig abzuschalten.
  • Schließen Sie einen Lerntag mit einem Entspannungsbad oder einem guten Buch ab.
  • Auch ein Saunagang entspannt und stärkt gleichzeitig das Immunsystem.
  • Sport schafft einen Ausgleich, befreit den Kopf und bringt den Kreislauf in Gang.
  • Legen Sie kleine Zwischenmahlzeiten ein mit Obst und Salat, Müsli, Joghurt oder Kefir.
  • Trinken Sie viel Wasser, Apfelsaftschorle, Buttermilch sowie Früchte- und Kräutertees.
  • Meiden Sie Alkohol, Beruhigungspillen und Zigaretten.

Kurz vor der Prüfung

Am besten die Lernunterlagen schon einige Stunden vor dem Zubettgehen weglegen. Am Prüfungstag lieber die doppelte Zeit einplanen, als zu spät zu kommen. Kurz vor der Prüfung sollten Ihre Unterlagen tabu sein. Um sich gedanklich einzustimmen, können Sie die Themen noch einmal ganz grob im Kopf wiederholen. Tiefes Ein- und Ausatmen durch die Nase beruhigt und schafft einen klaren Kopf. Dabei denken: Wenn es nicht klappt, gibt es immer einen Ausweg.

Lampenfieber

Sie haben einen Termin für ein Vorstellungsgespräch? Ihr erster Praktikums- Ausbildungstag steht bevor? Aufregung und Lampenfieber sind in so einer Situation völlig normal. Hier ein paar Tipps. So kommen Sie mit der richtigen Atmung zu mehr Ruhe:

  1. Atmen Sie tief und regelmäßig ein und aus. Legen Sie dabei beide Handflächen auf den Bauch, und spüren Sie, wie sich Ihre Bauchdecke dabei hebt und wieder senkt.
  2. Versuchen Sie sich dabei vorzustellen, wie die Luft durch die Nase strömt, Ihre Lunge füllt und sich im ganzen Körper verteilt.
  3. Konzentrieren Sie sich beim Ausatmen darauf, allen Atem aus Ihrem Körper strömen zu lassen.
  4. Machen Sie nach dem Ein- und Ausatmen dabei kurze Pausen, indem Sie in Gedanken bis drei zählen, bevor Sie weiter atmen.
  5. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf Ihren Atem. Schon nach kurzer Zeit werden Sie spüren, wie Sie ruhiger werden.

Textnachweis

  • Autor: Internetredaktion
  • Qualitätssicherung: Klaus Möhlendick (Sportwissenschaftler)

Literatur

  • Gelassen und sicher im Stress, Gert Kaluza, Springer 2014

 

Webcode dieser Seite: s000420 Autor: Internetredaktion Erstellt am: 15.04.2012 Letzte Aktualisierung am: 08.12.2016
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