Junger Mann trainiert für Parkour

Parkour - Auf dem Sprung

Moderne Sportarten und Trends entwickeln sich lange Zeit unentdeckt. Dann sind Sie plötzlich hip. So wie Parkour. Hier gibt's die wichtigsten Infos zu diesem Trendsport.

Action ohne Ausrüstung

Treppen, Mauern und Geländer - das reicht. Eine umfangreiche Ausrüstung ist für Parkour nicht nötig. Ziel ist es, Hindernisse in der direkten Umgebung durch eine spezielle Technik zu überwinden. Parkour erfordert daher ein Höchstmaß an körperlicher Fitness und ist vergleichbar mit Akrobatik, Turnen oder Leichtathletik. Die Art der Fortbewegung wirkt jedoch viel spektakulärer und waghalsiger. Bei Parkour geht es allerdings nicht darum, sich in Gefahr zu begeben. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, die eigenen Fähigkeiten auszutesten und die Risiken im Auge zu behalten.

Übung macht den Meister

Inzwischen hat es Parkour sogar auf die Bühne geschafft, findet aber hauptsächlich im urbanen und natürlichen Raum statt. Das Training besteht aus Technik-, Kraft- und Ausdauereinheiten. Wichtige Grundelemente sind Laufen, Balancieren, Drehen, Springen und Landen, Hangeln und Klettern. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf standardisierten Abläufen, sondern auf der natürlichen Bewegung. Der Parkourläufer oder Traceur erwirbt zunächst Grundkenntnisse, die er dann individuell weiterentwickelt und anwendet. 

Vielseitig und kreativ

Ein junger Mann trainiert für Parkour.

Parkour ist zudem ein mentales Training. Teil der Philosophie ist es, Respekt gegenüber der Umwelt zu entwickeln und die gegenseitigen Beziehungen zu verbessern. Parkour wird daher auch bereits als pädagogische Maßnahme im Schulsport angewandt. Gefördert wird dabei die Kompetenz, jegliche Art von Grenzen und Hindernissen – auch psychischer Natur – zu überwinden. Für professionelle Artisten ist Parkour vor allem ein künstlerisch-kreatives Statement. So auch für URBANATIX, ein Jugendprojekt, das mittlerweile ganze Hallen begeistert.
Mehr Infos: URBANATIX

Textnachweis

  • Autor: Internetredaktion Barmer
  • Endredaktion und Qualitätssicherung: Melanie Ellrott, Barmer

Weiterführende Informationen

Lesen Sie auch unsere Redaktionellen Grundsätze.

 

Webcode dieser Seite: s000503 Autor: Barmer Erstellt am: 16.03.2015 Letzte Aktualisierung am: 08.12.2016
Nach oben