Schwangerschaft

Geburtstermin berechnen - Babys halten sich selten an das errechnete Datum

Lesedauer unter 2 Minuten
Baby auf einer Decke streckt die Zunge heraus

Autor

  • almeda GmbH

Qualitätssicherung

  • Dr. med. Olaf Dathe (Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe),
  • Dr. med. Utta Petzold (Dermatologin, Allergologin, Phlebologin bei der Barmer)

Der Geburtstermin lässt sich mit einer einfachen Formel bestimmen - zumindest in der Theorie.

Wann kommt das Baby?

Zwischen dem Tag der Empfängnis und der Geburt liegen ziemlich genau neun Monate. Im Durchschnitt vergehen 266 Tage (38 Wochen), bis aus zwei Keimzellen ein neuer kleiner Mensch herangewachsen ist und sich auf den Weg in die Welt macht.

Der Moment der Befruchtung lässt sich rückwirkend nur selten genau rekonstruieren. Denn der Zeitpunkt des Eisprungs variiert von Frau zu Frau und von Zyklus zu Zyklus. Zudem können Spermien nach dem Geschlechtsverkehr mehrere Tage im weiblichen Körper überleben.

Mediziner orientieren sich an einem leichter zu bestimmenden Termin: der letzten Periode. Nach ärztlicher Definition beginnt die Schwangerschaft am ersten Tag der letzten Regelblutung und dauert 40 Wochen. Diese Zählweise ist kaum fehleranfällig und hat sich in der Schwangerschaftsvorsorge durchgesetzt. Auch der Mutterpass ist nach diesem 40-Wochen-Schema aufgebaut. Die kindliche Entwicklung gibt es jedoch nicht korrekt wieder. Sie beginnt nach dieser Zählweise erst in der dritten Schwangerschaftswoche.

Mit der Naegele-Regel den Entbindungstag bestimmen

Der voraussichtliche Entbindungstag wird nach der sogenannten Naegele-Regel bestimmt. Sie können ihn leicht selbst ausrechnen: Zählen Sie vom ersten Tag der letzten Regelblutung drei Monate zurück. Rechnen Sie zu diesem Tag sieben Tage und ein Jahr hinzu. Dieses Datum ist der voraussichtliche Geburtstermin.

Bei vielen Frauen wird der errechnete Termin nach der ersten Ultraschall-Untersuchung noch einmal korrigiert. Anhand der Größe des Embryos lassen sich sein Entwicklungsalter und die Schwangerschaftsdauer noch exakter eingrenzen.

Der Geburtstermin wird im Mutterpass festgehalten und dient als Berechnungsgrundlage für Ihre Mutterschutzfrist. Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Termin. Der Geburtstermin ist jedoch nicht zwingend der tatsächliche Geburtstag. Nur knapp vier von hundert Kindern kommen am errechneten Tag. Rund ein Viertel der Babys erblickt das Licht der Welt im Zeitraum einer Woche um den Termin. Zwei Drittel aller Geburten finden in den drei Wochen rund um das errechnete Datum statt.

Barmer Chat

Chat für Versicherte (geschlossen)

Sind Sie bei Meine Barmer registriert?
Loggen Sie sich vor dem Start des Chats für eine persönliche und datenschutzsichere Beratung ein und profitieren Sie außerdem von unseren erweiterten Chat-Zeiten.

Der Chat ist erreichbar jeweils von Montag - Freitag zwischen:
08:00 - 09:00 Uhr
12:00 - 13:00 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr

Chat für Interessenten (geschlossen)

Ich bin nicht bei der Barmer versichert und interessiere mich für eine Mitgliedschaft.

Der Chat ist erreichbar jeweils von Montag - Donnerstag zwischen:
08:00 - 19:30 Uhr
und am Freitag zwischen
08:00 - 18:30 Uhr


E-Mail

Meine Barmer

Nutzen Sie das Online-Postfach bei Meine Barmer zur persönlichen und datenschutzsicheren Kommunikation.

Zum Online-Postfach

Kontaktformular

Noch kein Online-Postfach? Nutzen Sie unser Kontaktformular.

Zum Kontaktformular

E-Mail an die Barmer

Senden Sie uns eine Nachricht an service@barmer.de

E-Mail für Interessenten

Sie sind noch nicht (selbst) bei der Barmer versichert und haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei uns? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an neukunde@barmer.de

Quellenangaben

Webcode: s000076 Letzte Aktualisierung: 30.07.2019
Nach oben