Psychische Gesundheit

Psychische Widerstandsfähigkeit - Resilienz ist das Immunsystem der Seele

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Zwei ältere Menschen spielen Schach

Autor

  • Andrea Jakob-Pannier (Diplom-Sozialpädagogin/ Psychologin/ Psychoonkologin, Barmer)

Um den Herausforderungen des Alltags zu begegnen und Freude sowie Motivation, aber auch Gelassenheit und Gesundheit in unserem Leben zu behalten, benötigen wir eine Art psychische Widerstandsfähigkeit, die sogenannte Resilienz.

Fast überall begegnen uns Zeitdruck, Hektik, eine steigende Informationsflut, ständige Erreichbarkeit, Konflikte sowie ein  Mangel an Anerkennung und Wertschätzung im Alltag und Beruf. Die Folge sind häufig Gefühle von Überlastung, Angst und Hilflosigkeit bis hin zu ständiger Müdigkeit, Schlafstörungen sowie totaler Erschöpfung (Burnout).

Menschen mit einer hohen psychischen Widerstandsfähigkeit begegnen Stress, belastenden Situationen sowie Schicksalsschlägen eher mit mentaler Stärke und Gelassenheit. So werden Belastungen eher als Herausforderung erlebt, denn als unlösbare Krise. Resiliente Menschen bezeichnet man auch als „Stehaufmännchen“, die es immer wieder schaffen, in die eigene Balance zurückzukehren.

Resilienz ist nicht angeboren, aber erlernbar

Kinder und Jugendliche entwickeln die psychische Widerstandskraft in der Auseinandersetzung mit der Umwelt und dem familiären Umfeld. Wichtige Voraussetzungen sind:

  • Vertrauen und Sicherheit
  • Wertschätzung und Akzeptanz
  • Optimismus und Humor
  • Klarheit und Kommunikation
  • Regeln und Struktur
  • Ermutigung zu Eigenaktivität und Verantwortung
  • Positive Kontakte zu Gleichaltrigen
  • Positive und fürsorgliche Vorbilder
  • Und vieles mehr….

In unseren Präventionskursen erfahren Sie, wie Sie Ihre Resilienz stärken und auch für Ihre Gesundheit sowie Ihr Wohlbefinden Gutes tun können.

Quellenangaben

Webcode: s000032 Letzte Aktualisierung: 01.07.2019
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