Pflegebegutachtung

Was während der Pflegebegutachtung passiert und wie lange sie dauert

Lesedauer unter 2 Minuten
Ein älteres Paar unterhält sich mit einem Gutachter

Autor/in

Barmer Internetredaktion

Die Pflegebegutachtung findet in Form eines Hausbesuches statt und nimmt ungefähr eine Stunde in Anspruch. Je nach Situation kann diese Zeit variieren.​ Dabei wird ein Laptop zur Dokumentation genutzt.

Das ausführliche Gespräch mit der pflegebedürftigen Person steht im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt des Besuches steht das Gespräch mit der pflegebedürftigen Person. So bekommt die Gutachterin bzw. der Gutachter wichtige Informationen über die vorhandenen Fähigkeiten und kann sich ein Bild von der aktuellen Situation machen. Sofern die pflegebedürftige Person die Begutachtung nicht ohne Unterstützung bewältigen kann, werden die Angehörigen mit einbezogen. Ansonsten werden sie allerdings meist nur am Rande, eventuell auch gar nicht befragt. Gegebenenfalls werden sie gebeten, einzelne Hilfestellungen aus ihrem Alltag zu demonstrieren.

Dies bedeutet nicht, dass die Leistungen und Belastungen der Pflegepersonen von den Gutachterinnen und Gutachter nicht wahrgenommen werden. Im Rahmen der Pflegebegutachtung soll jedoch die Selbstständigkeit der hilfsbedürftigen Person beurteilt werden. Daher liegt das Hauptaugenmerk auf ihr.

Generell gilt jedoch: Sprechen Sie die Gutachterin oder den Gutachter bei Fragen direkt vor Ort an. Das können zum Beispiel Fragen zum Ablauf oder zur Einschätzung der Situation sein.​

Hinweis:

  • Warten Sie mit dem Beginn der Begutachtung ruhig, bis alle Personen anwesend sind. ​
  • Sagen Sie den Gutachtern im Vorfeld, dass Sie eine Liste mit Fragen vorbereitet haben, die Sie im Laufe der Begutachtung gerne durchgehen möchten.

Wie können Sie sich auf die Pflegebegutachtung durch den Medizinischen Dienst vorbereiten?

Eine Pflegebegutachtung ist immer eine aufregende Situation – für die betroffene Person, die pflegenden Angehörigen und Betreuer. Aber auch die Pflegegutachter erleben in ihrem Arbeitsalltag viel Außergewöhnliches und Unvorhersehbares. Zur Vorbereitung auf einen Besuch durch die Pflegegutachter des Medizinischen Dienst (MD) kann es deshalb nützlich sein, sich in die Welt der Gutachter hineinzuversetzen. Einen kleinen Einblick in den Gutachteralltag gibt Rudolf Hauke, Autor des Buches "Auf Distanz und doch so nah – Aus dem Leben der Pflegegutachterin Martha Liebscher". Rudolf Hauke kennt als Insider der Gesetzlichen Krankenversicherung die Welt der Pflege ganz genau. In der Geschichte erfahren Sie mehr über die realen Hintergründe einer Begutachtung. Beim Lesen erhalten Sie viele Tipps für Ihre individuelle Situation.

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Webcode: s050162 Letzte Aktualisierung: 18.04.2019
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