Health Hack

Diese Haargummis schonen die Haare

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Barmer Internetredaktion
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Die einen verursachen Haarbruch, andere reißen gar ganze Strähnen aus: Haargummis sind oft nicht besonders schonend für das Haar. Ob die Haare beim Stylen Schaden nehmen, hängt jedoch nicht nur vom Zopfgummi ab. Entscheidend ist zudem, wann und wie ein Zopf gebunden wird. Welche Haargummis die Haare nicht kaputt machen, ob Spiralhaargummis Vorteile haben oder gar schädlich sind und was beim Frisieren zu beachten ist – einige wichtige Tipps!

Wer langes Haar hat, kennt das Problem: Beim Zopfbinden gehen Haare verloren oder brechen ab, manchmal wirkt das ganze Haar irgendwie strapaziert. Kommt das vom Haargummi? Welche Haargummis schädigen das Haar tatsächlich, welche sind besser und schonender für die Haare? Gibt es überhaupt Haargummis, die das Haar nicht kaputtmachen?

Antonio Weinitschke, Friseurmeister aus Aachen und Art-Director beim Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks, kann Langhaarige beruhigen: „Richtige Haargummis können das Haar bei korrektem Einsatz nicht schädigen. Lediglich Gummis, die nicht mit Stoff umwickelt sind, können dem Haar Schaden zufügen. Sie sind zu rau und reißen beim Rausziehen an den Haaren.“ Auch Zopfbänder, die mit Metallkrampen verschlossen sind, können die Haare kaputtmachen.

Welche Haargummis sind am besten für die Haare?

Zum Glück gibt es Alternativen und in jedem Drogeriemarkt eine große Auswahl für Zopf-Fans. Weinitschkes Tipp für alle, die gern flechten, binden und hochknoten: „Je dicker ein Haargummi ist, desto schonender ist es fürs Haar.“ Ein klarer Pluspunkt für die sogenannten „Scrunchies“! Diese mit viel Stoff oder Samt ummantelten voluminösen Haarbänder, die schon in den 90er-Jahren in waren, sind jetzt ohnehin wieder voll im Trend.

Wenn dicke Stoffbänder am besten für die Haare sind: Wie sieht es dann mit Spiralhaargummis aus, die Omas Telefonschnur ähneln? Sind die Spiralen aus Silikon oder anderem Kunststoff tatsächlich gut für das Haar? „Spiralhaargummis sind eine echt tolle Erfindung“, betont Friseurmeister Weinitschke. „Besonders für feine und sensible Haare sind sie ideal.“ Aufgrund der speziellen Form kommt es durch Spiralhaargummis quasi nie zu dem typischen „Haargummi-Knick“ bei Zopfträgerinnen und -trägern.

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Schonend Frisieren: Tipps vom Friseurmeister

Es hängt also nicht unbedingt nur vom Typ des Haargummis ab, ob ein Zopf beziehungsweise seine Befestigung die Haare kaputt macht. Oft verursacht allein die Art des Bindens Schäden, weiß Haar-Experte Weinitschke. Der Friseurmeister rät: „Haargummis sollten nicht zu straff gesetzt werden. Vor allem sehr feines Haar kann dann brechen. Das Gleiche gilt für Haar, das strukturgeschädigt ist, weil es zum Beispiel stark aufgehellt oder blondiert wurde.“ Unter zu straffen Zöpfen leidet zudem die Kopfhaut: „Es kann zu Haarwurzelentzündungen kommen“, sagt Weinitschke.

Wichtig sei bei allen Haartypen, dass die Haare vor dem Binden wirklich trocken sind: „Ist Restfeuchte im Haar vorhanden, sind Bruchstellen vorprogrammiert“, warnt Weinitschke. Ebenso sei wichtig, die Haare nicht immer zusammen zu binden oder jeden Tag die gleiche Frisur zu machen - „damit auch mal Luft an die Kopfhaut kommt, Haar und Kopfhaut Entspannungsphasen erhalten.“

Fazit

Bei richtiger Anwendung schaden Haargummis, die aus Textil bestehen oder mit Stoff ummantelt sind, den Haaren nicht. Besonders schonend und gut für feines Haar geeignet sind Spiralhaargummis. Es kommt aber auch auf schonendes Frisieren an.

Schonendes Frisieren – so geht‘s
 

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Webcode: a007234 Letzte Aktualisierung: 23.11.2021
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