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Trocken- und Sauberwerden

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Autor

  • Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
Inhaltsverzeichnis

Bevor ein Kind ohne Windeln zurechtkommt, muss es in der Lage sein, Blase und Darm zu kontrollieren. Dazu müssen erst viele Körpervorgänge ausgereift sein. Woran erkennt man, ob ein Kind zum Töpfchen-Training bereit ist - und wie können Eltern ihm helfen, stressfrei trocken und sauber zu werden?

Was ist Trocken- und Sauberwerden?

Aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden, das bereits laufen und etwas sprechen kann. Viele Eltern fragen sich dann, ob es langsam Zeit wird, mit dem Töpfchen-Training zu beginnen. Die Forschung legt nahe, Kinder an Töpfchen oder Toilette zu gewöhnen, wenn sie ungefähr zwei Jahre alt sind.

Mit der Geburt beginnt für jedes Kind ein langer Reifungsprozess. Sein Gehirn entwickelt sich und kann immer mehr Körperfunktionen steuern. Dazu gehört auch, die Blase und den Darm zu kontrollieren. Älteren Kindern gelingt das automatisch. Es ist aber ein komplizierter Vorgang, bei dem verschiedene Hormone, das Nervensystem und die Muskulatur eine Rolle spielen.

Wie schnell sich Kinder entwickeln, ist sehr unterschiedlich – das gilt für die Blasen- und Darmkontrolle ebenso wie für andere Bereiche der kindlichen Entwicklung: So laufen manche Kinder bereits mit zehn Monaten, andere erst mit eineinhalb Jahren oder später. Studien zeigen, dass die meisten Kinder im Laufe des dritten Lebensjahrs anfangen, das Töpfchen zu benutzen. Einige lernen es schon mit zwei Jahren, andere erst mit vier.

Es gibt vor allem zwei gute Gründe, mit dem Töpfchen-Training im Alter von etwa zwei Jahren zu beginnen:

  • Kinder unter 18 Monaten sind oft körperlich noch nicht in der Lage, das Töpfchen zu benutzen. Mit dem Töpfchen-Training früher zu beginnen, kann dazu führen, dass es länger dauert, bis sich ein Erfolg einstellt. Das ist für Eltern wie Kinder meist mühsam und frustrierend.
  • Kindern, die deutlich älter als zwei Jahre sind, fällt es schwerer, ihre Gewohnheiten zu ändern. Auch dann kann der Erfolg auf sich warten lassen.

Ganz gleich wie alt ein Kind ist: Es unter Druck zu setzen, ist nie eine gute Idee. Dies kann beim Töpfchen-Training sogar zu Problemen wie Verstopfung führen.

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