Ein Mann gibt seiner erkrankten Tochter Tee.
Zum Nachschlagen:
Krankheiten von A bis Z

Index für Buchstabe "H"

Hepatitis A – Impfung bietet Schutz vor der Reisehepatitis

Eine Hepatitis A wird durch Infektion mit Hepatitis-A-Viren verursacht. Diese Viren lösen eine akute Entzündung der Leber aus, die auch mit einer mehrwöchigen Gelbsucht einhergehen kann. Da sich viele Menschen auf Reisen im Ausland mit Hepatitis-A-Viren infizieren, wird diese Infektionskrankheit auch sehr treffend Reisehepatitis genannt. 

Hepatitis B – Wirksam vorbeugen durch Impfung

Bei Hepatitis B handelt es sich um eine Entzündung der Leber, die durch eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus verursacht wird. Sie zählt zu den am häufigsten vorkommenden Infektionskrankheiten weltweit. Eine Hepatitis B kann chronisch werden und schwere Folgeerkrankungen wie beispielsweise Leberkrebs nach sich ziehen. 

Hib – Infektion mit Haemophilus-influenzae-Bakterien Typ b

Auch wenn der Name ähnlich klingt: Haemophilus influenzae hat nichts mit der Influenza, zu Deutsch Grippe, zu tun. Diese wird von Viren ausgelöst, eine Haemophilus influenzae Typ b jedoch durch die Infektion mit Haemophilus-influenzae-Bakterien Typ b; kurz Hib genannt.  

Herzinfarkt: Ursachen & Behandlungsmöglichkeiten

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn die Durchblutung in Teilen des Herzmuskels unterbrochen wird. Das wichtigste Anzeichen sind meist massive, anhaltende Schmerzen in der Brust. Doch gerade Frauen verspüren oft nur untypische Symptome wie Unwohlsein oder Abgeschlagenheit. Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt zählt jede Minute. 

Herpes zoster

Wer Windpocken hatte, kann auch eine Gürtelrose (Herpes Zoster) bekommen. Beide Erkrankungen werden durch dieselben Viren ausgelöst. Ein geschwächtes Immunsystem, etwa durch starken Stress oder im Alter, kann den oft sehr schmerzhaften Hautausschlag begünstigen. Meist ist die Gürtelrose (Herpes Zoster) nach zwei bis vier Wochen überstanden. 

Hirnhautentzündung

Eine Hirnhautentzündung (Meningitis) ist eine zumeist infektionsbedingte Entzündung der Hirn- und Rückenmarkhäute. Auslöser sind überwiegend Viren. Um den gefährlicheren bakteriellen Typus auszuschließen, ist bei Verdacht auf Meningitis umgehend eine ärztliche Untersuchung erforderlich. 

Hirntumor

Hirntumoren zählen zu den seltenen Tumorerkrankungen. Sie machen in etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen aus, wobei Männer insgesamt etwas häufiger betroffen sind als Frauen. Auch wenn Gehirntumoren in jedem Lebensalter auftreten können, sind am häufigsten Menschen im Alter zwischen 50 und 70 betroffen. Ein weiterer – allerdings wesentlich kleinerer – Häufigkeitsgipfel liegt im Kindesalter vor. Hier stehen Hirntumoren nach Blutkrebs (Leukämie) an zweiter Stelle der Häufigkeitsstatistik.  

Hodenkrebs (Hodenkarzinom)

Jährlich erkranken in Deutschland rund 4.000 Männer an einem sogenannten Hodenkarzinom . Bei Männern im Alter zwischen 25 und 45 Jahren gilt Hodenkrebs als die häufigste Tumorneuerkrankung. Auf die Gesamtheit der Krebsneuerkrankungen gesehen, gehört Hodenkrebs mit einem Anteil von nur etwa 1,6 Prozent allerdings zu den eher seltenen Tumoren. Insgesamt lässt sich Hodenkrebs gut behandeln – selbst in einem fortgeschrittenen Stadium. 

Hyperhidrose

Schweißränder am T-Shirt, feuchte Hände, glitschige Füße, Rinnsale vom Kopf: Bis zu eineinhalb Millionen Menschen hierzulande läuft der Schweiß auch ohne Hitze und Anstrengung in Strömen. Starkes Schwitzen bringt dabei nicht nur Normalbürger in Verlegenheit; auch viele Stars kennen das Problem – und wirksame Behandlungen dagegen, wie zum Beispiel bestimmte Deodorants.  
Nach oben