Ein Baby greift nach einer Roboterhand

Digitale Ethik

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Warum uns Digitale Ethik wichtig ist

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Barmer Internetredaktion
Inhaltsverzeichnis

Die Digitalisierung verändert das Gesundheitswesen von Grund auf. Bei der Barmer treiben wir den technischen Fortschritt voran. Wir sind uns aber auch der Verantwortung bewusst, unser menschliches Werteverständnis dabei nie außer Acht zu lassen. Ein Wertesystem stellt sicher, dass wir die Balance halten.

Eine junge Frau sitzt im Schneidersitz und schaut auf ein Smartphone

Das gesamte Weltwissen haben wir in der Hosentasche, unsere Häuser werden immer smarter, unsere Autos steuern sich bald von selbst. Und am Handgelenk sehen wir, wie hoch unser Puls ist und wann wir mal wieder vom Bürostuhl aufstehen sollten. Keine Frage, wir leben in einer Welt, in der die Digitalisierung alle Lebensbereiche erfasst hat. Die Technologie dazu haben wir Menschen selbst entwickelt. Sie bringt mit sich unzählige Möglichkeiten, unser Leben effizienter zu machen und auch gesünder.

Aber wie können wir die technischen Möglichkeiten im Gesundheitswesen noch besser nutzen? Und wie gehen wir mit ihren Gefahren um? Etwa damit, dass sich Unberechtigte Zugang zu Daten verschaffen könnten? Über die ethischen Fragen des technischen Fortschritts streiten Menschen schon seit der Erfindung der antiken Philosophie. Heute geht es darum, in Zeiten von Datafizierung und Vernetzung alte Fragen neu zu stellen. Es geht darum, eine digitale Ethik zu finden. Das ist uns gerade bei der Barmer als Krankenkasse und Körperschaft des öffentlichen Rechts ein zentrales Anliegen. Denn bei uns geht es um das höchste Gut, das der Mensch hat: seine Gesundheit.

Die drängenden Herausforderungen im Gesundheitswesen

Umso drängender sind daher die ethischen Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Denn einerseits helfen die technischen Möglichkeiten auch uns als Krankenkasse dabei, das zu tun, wofür wir da sind. Unsere Kunden dabei zu unterstützen, gesund zu bleiben, ihnen aber im Krankheitsfall die bestmögliche Versorgung zu garantieren. Das geht einfacher und besser etwa mit Apps, welche die Körperfunktionen überwachen; mit Künstlicher Intelligenz, welche Diagnosen genauer und schneller trifft; oder auch mit einer elektronischen Patientenakte, welche die gesamte Krankheitsgeschichte eines Patienten sofort für eine optimale Behandlung durch den Arzt bereithält.

Ein Mädchen sitzt neben einem älteren Herren, sie trägt eine Augmented Reality Brille


Was passiert mit meinen Körperdaten?

Andererseits ist uns bei der Barmer auch klar, dass die vielen neuen Möglichkeiten bei den Menschen Verwirrung stiften können und Ängste auslösen. So können Kunden, die ihre Körperdaten freiwillig übermitteln, bei privaten Krankenversicherern (im Gegensatz zur „gesetzlichen“) schon jetzt mit günstigeren Tarifen belohnt werden. Eine Frage entsteht dadurch aber in den Köpfen der Menschen: Was passiert zukünftig, wenn ich mein Schritteziel nicht erreiche, wenn ich an Gewicht zunehme, oder rauche? Muss ich dann Sanktionen befürchten – auch wenn ich bei der Barmer versichert bin? Auch die elektronische Patientenakte löst bei vielen Verunsicherung aus, vor allem in Sachen Datenschutz.

Zwei Frauen sitzen an einem Tisch und unterhalten sich

Die Schlüsselrolle der Barmer

Wir bei der Barmer sind uns dieser Ängste sehr bewusst. Und auch, dass wir mit unseren rund neun Millionen Versicherten eine Schlüsselrolle dabei einnehmen, die ethischen Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen mitzudenken. Denn wir entwickeln in Zusammenarbeit mit diversen Start-Ups, Herstellern und Laboren eigene digitale Gesundheitsservices. Und gleichzeitig treten wir als Partner im digitalen Gesundheitssystem auf – an der Seite von Patienten, Ärzten und anderen Akteuren.

Der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Daraus ergibt sich eine große Verantwortung. Einerseits fördern wir den technischen Fortschritt, denn oft macht es die medizinische Versorgung viel effizienter, wenn möglichst viele Kompetenzen an Maschinen übergeben werden können. Andererseits ist es uns ein Bedürfnis, dass sehr sensible Entscheidungen auch weiterhin nach unserem menschlichen Werteverständnis getroffen werden. Denn natürlich steht bei uns auch weiterhin der Mensch im Mittelpunkt. Doch wie können wir sicherstellen, dass wir diese Balance halten können? Dafür haben wir bei der Barmer einen Kompass mit acht definierten Werten erstellt. Er soll unseren Kunden und auch uns selbst zeigen, wie es mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen ethisch verantwortungsvoll vorangehen gehen kann

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Webcode: a005345 Letzte Aktualisierung: 25.09.2020
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