Ein junges Paar sitzt lachend vor einem Fenster

Gesundheit 2030

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Digitaler Begleiter nimmt Nutzer an die Hand

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Autor/in

Jessica Braun
Inhaltsverzeichnis

Digitaler Helfer: Mit dem Barmer Kompass können Versicherte den Bearbeitungsstatus ihres Krankengeldes verfolgen – so unkompliziert, wie sie es vom Online-Shopping kennen.

Nachrichten auf Twitter checken, in der Umkleidekabine schnell nochmal per App den Kontostand überprüfen oder mit dem Team vor der Konferenz ein aktualisiertes Dokument teilen: Die Digitalisierung hat sehr vieles schneller und einfacher gemacht. Dazu gehört auch, sich jederzeit und binnen Sekunden auf den neuesten Stand zu bringen.

Fast 90 Prozent der Deutschen sind mittlerweile im Internet, verbringen dort immer mehr Zeit und nutzen es vor allem mit Hilfe eines Smartphones. Wichtige Informationen dort abzurufen, wo sie gerade sind, ist aus diesem Grund für sie selbstverständlich geworden. Gleichzeitig mutet es immer altmodischer an, auf Öffnungszeiten angewiesen oder beschränkt zu sein. Digitale Dienste stehen meist rund um die Uhr zur Verfügung, werktags ebenso wie am Wochenende.

Mit dem vereinfachten Zugang zu Informationen verändert sich jedoch auch der Anspruch, wie transparent bestimmte Prozesse sein sollten. Viele Unternehmen haben auf diesen Kulturwandel reagiert und ihre Services angepasst. Wer die entsprechende App hat, muss zum Beispiel nicht mehr mit den Armen wedeln, um ein Taxi herbeizuwinken. Das Smartphone zeigt an, was die Fahrt kostet, wer am Steuer sitzt und sogar, wo genau in der Stadt sich der gerufene Wagen gerade befindet. Auch der vom Taxi-Rücksitz aus bestellte neue Rucksack kommt nicht mehr irgendwann innerhalb der nächsten vierzehn Tage an. Sein Weg vom Online-Shop bis zur Haustür lässt sich Schritt für Schritt verfolgen: Bestellung eingegangen, Paket versandt, ins Zustellauto geladen, Auslieferung bis 16 Uhr.

Die Barmer – immer und von überall erreichbar

Diese veränderten Konsum- und Informationsgewohnheiten betreffen auch die Barmer. Denn wir sind für unsere Versicherten da, vor Ort genauso wie online. In den vergangenen Jahren haben wir unser digitales Angebot aus diesem Grund Schritt für Schritt ausgeweitet: Kontaktdaten ändern, Krankschreibungen einsenden oder die Teilnahmegebühren für Präventiv-Kurse zur Erstattung einreichen – das alles ist mittlerweile auch über die Barmer-App oder den Browser möglich.

Eine junge Frau mit Mund-Nasen-Schutz sitzt im Bus und schaut auf ihr Handy

Am Schreibtisch genauso unkompliziert wie an der Bushaltestelle. Und zu jeder Tageszeit, nicht nur zu bestimmten Geschäftszeiten. So, wie unsere Versicherten es auch von anderen digitalen Angeboten kennen.

Initiiert werden viele unserer digitalen Neuerungen von der Barmer.i, der internen Digitalabteilung, die Innovationen im Unternehmen vorantreibt. In Zukunft wollen wir digitale Services noch stärker an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten. Deshalb hat die Barmer mit der Hilfe von Versicherten den Barmer Kompass entwickelt. Als neuer Bestandteil der Barmer-App begleitet er Versicherte auf dem Weg zum Krankengeld – unkompliziert, transparent, immer aktuell.  

Der Barmer Kompass – eine Innovation in der gesetzlichen Krankenkasse

Der Impuls kam von den Versicherten: Sie wünschten sich bessere Informationen zum Krankengeld. Ein Unfall oder eine längere Erkrankung bedeuten einen Einschnitt im Leben. Der Kompass entlastet die Betroffenen, indem er ihnen hilft, sich durch einen komplexen und bislang auch schwer einsehbaren Prozess zu navigieren. Im vergangenen Jahr haben wir an unsere Versicherten Krankengeld in Höhe von über 1,9 Milliarden Euro ausgezahlt. Seit Februar 2020 macht der Kompass nun vom Eingang der ersten Krankmeldung bis zur Auszahlung des Krankengeldes alle Bearbeitungsschritte nachvollziehbar und transparent. Unsere Versicherten können auf ihrem Smartphone oder in ihrem Internet-Browser am Computer jederzeit den aktuellen Stand einsehen – fast so, wie sie es vom Online-Versand oder einer Taxi-Bestellung per App gewohnt sind. Das macht den Barmer Kompass zu einer Innovation in Sachen Transparenz und Kundenorientierung unter den gesetzlichen Krankenversicherungen.

Bei der Entwicklung standen für uns die Fragen und Wünsche der Betroffenen im Mittelpunkt. Die Herausforderung: Ein digitales Angebot zu entwickeln, das intuitiv zu bedienen ist und ihnen das Leben einfacher macht.

Bei der Entwicklung standen für uns die Fragen und Wünsche der Betroffenen im Mittelpunkt. Die Herausforderung: Ein digitales Angebot zu entwickeln, das intuitiv zu bedienen ist und ihnen das Leben einfacher macht. Es sollte bestehende Probleme unserer Versicherten lösen oder minimieren. Wir haben deshalb vorab Interviews mit Versicherten geführt und uns ihre Erfahrungen mit dem Krankengeld schildern lassen. Dazu kamen Gespräche mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Krankengeldzentren, die täglich Betroffene beraten und deren Sorgen und Nöte gut kennen. Mit diesen Informationen konnten wir den Kompass so gestalten, dass sich jeder Vorgang in der App und im Browser verständlich darstellen und einfach verfolgen lässt. In den ersten drei Monaten nach dem Start nutzten bereits mehr als 100.000 Versicherte den Barmer Kompass. Ihr positives Feedback bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Weitere Funktionen für den Kompass in Planung

Ein junger Mann mit einer Wolldecke über der Schulter hält ein Fieberthermometer in der Hand und schaut auf ein Tablet

Doch der Barmer Kompass soll sich nicht nur auf den Bearbeitungsstatus der Krankmeldung und die Auszahlung des Krankengelds beschränken. In Zukunft möchten wir ihn nach und nach um verschiedene zusätzliche Services erweitern. Versicherte sollen dann den Bearbeitungsstatus für ihr Mutterschaftsfeld, beantragte Hilfsmittel und Zahnersatzleistungen verfolgen können. Wie bei allen Funktionen der Barmer-App stehen auch hier der Datenschutz und die Privatsphäre unserer Nutzer für uns an erster Stelle.

Die Mehrheit der Deutschen sieht die Veränderungen im Gesundheitswesen durch die Digitalisierung positiv. Wir glauben, dass Transparenz hier eine übergeordnete Rolle spielen sollte – und wichtiger ist als beispielsweise im Online-Shopping. Wenn es um existenzielle Themen wie Gesundheit und Finanzen geht, möchte niemand auf wichtige Informationen warten müssen. Langfristig wollen wir unseren Versicherten deshalb noch mehr Einblick in unsere Leistungsprozesse geben. Neue digitale Anwendungen erlauben es uns, mit den Nutzern in den unmittelbaren Dialog zu treten und schneller und flexibler als bislang zu kommunizieren. Mit Angeboten wie dem Barmer Kompass wollen wir die Möglichkeiten der Digitalisierung bestmöglich nutzen. Aber die Nutzer sind es, an denen wir uns dabei orientieren.

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Webcode: a006047 Letzte Aktualisierung: 05.07.2021
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