Piriformis-Syndrom

ich leide seit mehreren Jahren am Piriformis - Syndrom. Nach mehrmaligen Vorstellungen bei verschiedenen Orthopäden wurde ich als "ich habe nix" wieder nach Hause geschickt. Nun habe ich im Internet gelesen, dass es das Piriformis-Syndrom sein könnte und war bei meinem Hausarzt, den ich ansprach, ob er mir eine Physiotherapie verordnen kann. Darauf meinte er, dass sämtliche Orthopäden keinen Bericht geschickt haben.

Er verordnete mir 6 Einheiten Physiotherapie, mit der Bewahrheitung, dass ich an dem Piriformis-Syndrom tatsächlich leide. Die Behandlungen helfen sehr gut und die schmerzen lassen ganz langsam nach.

Leider sagte aber auch mein Hausarzt, wenn er keine Berichte hat, kann er mir auch keine weitere Verordnungen geben. :(.

Wie sollen solche Behandlungen nach 6x erfolgreich sein ?

Was kann ich tun, damit ich noch weitere Verordnungen erhalte ? Meine Physiotherapeutin schreibt nach den 6 Malen einen Bericht und schickt ihn zum Arzt. (gestern war die 5.te Behandlung) Wenn dieser aber weiterhin sagt, nein, ich bekomme keine weitere, was kann ich dann machen ?

Ich hoffe auf ihre Hilfe

Mit freundlichem Gruß

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BARMER Piriformis-Syndrom

Guten Tag Frau Gätcke,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Der Leistungsumfang im Bereich der Heilmittelversorgung richtet sich nach der sog. Heilmittel-Richtlinie. Hierin sind Art und Umfang der Versorgung geregelt. Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben entscheiden die Ärzte im Rahmen ihrer Therapiehoheit, ob und ggf. welches Heilmittel, diese in welcher Menge im Einzelfall zu Kassenlasten verordnen. Eine Genehmigung durch die Barmer entfällt. Dennoch gilt für den Arzt der Grundsatz einer wirtschaftlichen Verordnungsweise. Auch hierfür trägt der Arzt die Therapieverantwortung.

Wir bitten daher um Verständnis, dass wir uns zu Ihrer medizinischen Anfrage nur allgemein äußern können. Je nach Diagnose und eingesetztem Heilmittel kann das Behandlungsziel nach der Heilmittel-Richtlinie das Erlernen eines Eigenübungsprogramms sein.

Am besten wäre, Sie würden Ihr Anliegen nochmals mit Ihrem Arzt besprechen

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