Kinderwunsch , Beiträge , Elternzeit

Hallo Barmer,

meine Freundin und ich träumen von einem gemeinsamen Sprössling.

Ich bin selbstständig und privat versichert.

Sie ist angestellt, und bei der Barmer freiwillig versichert, da ihr Einkommen die Bemessungsgrenze überschreitet.

Wie würde sich dies im Verlauf der Schwangerschaft bzw. Elternzeit verändern?

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BARMER Kinderwunsch , Beiträge , Elternzeit

Guten Tag Paul,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wir gehen davon aus, dass sich Ihre Frage auf die freiwillig Versicherten bezieht, die in ihrer Beschäftigung krankenversicherungsfrei sind, weil ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreitet. In dem Fall begründet der Bezug von Mutterschaftsgeld Beitragsfreiheit für das vor dem Leistungsbezug beitragspflichtige Arbeitsentgelt. Für die Dauer des Bezuges von Mutterschaftsgeld sind daher also keine Beiträge zu zahlen.

Solange Ihre Freundin im Anschluss an den Bezug von Mutterschaftsgeld in der Elternzeit ist, ist sie nur dann beitragsfrei in der Krankenversicherung, wenn ohne die freiwillige Mitgliedschaft die Voraussetzungen für eine Familienversicherung vorliegen würden.

Aufgrund der vielen möglichen Konstellationen und für eine individuelle Prüfung empfehlen wir Ihnen, sich an die Barmer Geschäftsstelle vor Ort zu wenden und sich durch unsere Kollegen beraten zu lassen. Sie helfen Ihnen gerne weiter.

Wir wünschen Ihnen alles Gute.

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