Urinieren nach erfolgter Prostata Strahlenbehandlung

Eine Frage die beim Urologen nicht geklärt werden kann.
Unabhängig vom Zeitpunkt des zu Bett gehens stellt sich nach  ca. 1 h der Blasendrang ein.
Die Mengen sind gering.
Wiederholung 1-2 x dann verlängert sich der Abstand zum Tagesbeginn. Dann ist aber auch die Urinmenge groß.
Durch diese Unterbrechungen kann kein REM-Schlaf erreicht werden. Der Tagesbeginn ist entsprechend.
Wie können die Schlafphasen dahin gehend beeinflusst werden?

MfG

Franz

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BARMER Urinieren nach erfolgter Prostata Strahlenbehandlung

Guten Tag Franz,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Eine Strahlenbehandlung wird nicht nur erfolgreich zur Behandlung von Tumoren eingesetzt. Eine unerwünschte Wirkung der Strahlenbehandlung ist, dass es auch zu Schädigung und anschließenden Vernarbung vom gesunden Gewebe kommen kann. Besonders sensibel reagieren Nervenzellen auf die Strahlung.
Möglicherweise ist in Ihrem Fall das komplizierte und fein austarierte Zusammenspiel von Nervenrezeptoren und Muskulatur (Beckenboden/Harnblase) aus dem Lot gebracht worden.
Durch häufiges Aufwachen wird der Schlaf gestört, insbesondere der Tief- und REM-Schlaf. Dies kann zu krankhafter Tagesmüdigkeit führen, ein Problem, das viele Prostata-Patienten kennen. Empfehlen können wir hier: die Schlafhygiene zu optimieren, die Trinkmenge eher auf den Vormittag zu verlegen und die Beckenbodenmuskulatur zu stärken.
Gerne können Sie sich für zusätzliche Informationen und Beratung an unseren Barmer Teledoktor wenden. Sie erreichen die Experten unter der Rufnummer 0800 33 33 500 (Anrufe aus den deutschen Fest- und Mobilfunknetzen sind kostenfrei). Bei Bedarf recherchieren die Kollegen auch entsprechende Adressen für Sie.

Wir wünschen Ihnen alles Gute!

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