"Spätfolgen" einer viralen Meninigitis

Ich bin am 07.09. in die Ammerland Kliniken eingeliefert worden mit Verdacht auf Meninigitis, dieses wurde nach einer LP und Untersuchung des Nervenwassers bestätigt...Nach 1 Woche Infusionen sind die Hauptsysmptome abgestellt worden und eine Neurologische Begutachtung erwartete keine "Spätfolgen".
Die Anschlußtherapie zu Hause sah weitere Medikamente und Ruhe vor...Nun nach gut 4 Wochen Ruhe ist keine vollkommene Genesung und viel wichtiger für mich keine Arbeitsfähigkeit eingetreten...Ich "leide" noch immer unter willkürlich auftretendem Kopfschmerz, Rauschen in den Ohren Konzentrationsschwäche und Belastbarkeitseinschränkungen.
Mein Hausarzt empfiehlt mir eine Reha (Antrag ist gestellt) und eine erneute Vorstellung beim Facharzt (Termine bekommt man nicht vor 2018).
Mein KK Berater hat mich heute auch an dem Teledoktor verwiesen.

Was kann ich also tun...welche zusätzliche Massnahmen kann ich selbst ergreifen um meine Genesung vorran zu treiben

Auf diesen Beitrag antworten

Antworten

BARMER "Spätfolgen" einer viralen Meninigitis

Guten Tag Herr Keller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserer Antwort weiterhelfen können.
Bei einer Einschränkung der Belastbarkeit und der kognitiven Leistungsfähigkeit nach einer hirnorganischen Erkrankung, hier virale Meningitis, kommen entweder eine stationäre neurologische Rehabilitationsbehandlung oder eine ambulante neuropsychologische Therapie in Frage. Zu einer solchen Therapie befähigte Neurologen/Neurologinnen lassen sich über die Kassenärztliche Vereinigung des jeweiligen Bundeslandes ermitteln. Ein zeitnaher Termin lässt sich gegebenenfalls mittels einer Dringlichkeitsüberweisung des Hausarztes/der Hausärztin, ebenfalls über die Kassenärztliche Vereinigung erwirken.


Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!

Auf diesen Beitrag antworten
Auf diesen Beitrag antworten
Nach oben