Parodontosebehandlung, Brücke, Krone

Habe 2015, 2017 Parodontosebehandlung gehabt, angeblich ist jetzt schon wieder eine notwendig, ist es normal das eine Parodontosebehandlung so häufig notwendig ist?
Auch eine Krone ist jetzt fällig, stimmt es das bei Durchführung der Krone zwingend ein Zahn
der auf der anderen Seite fehlt überbrückt werden muss. Weil die Krankenkasse bei Stellung eines Heil und Kostenplans darauf bestehen würde so die Aussage des Zahnarztes. Damit es nicht zu weiteren Diskussionen kommt (da ich kritisch nachgefragt habe wieso man nicht erst die Krone machen kann und später Brücke) hat der Arzt gesagt
er möchte den Heil und Kostenplan in einem extra Beratungsgespräch (Gebührenpflichtig) ausführlich mit mir besprechen.
Kann man wirklich dazu verpflichtet werden die Brücke jetzt zeitgleich mit der Krone zu
machen?

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RE: Parodontosebehandlung, Brücke, Krone

Und was mit geplant wird, muss auch sofort mit erfolgen? oder hat man Zeit die Brücke zb.
in einem halben Jahr zu machen?
Danke!

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BARMER Parodontosebehandlung, Brücke, Krone

Guten Tag Birgit,

gerne geben wir Ihnen eine Rückmeldung und hoffen Ihnen dadurch helfen zu können.

Der Heil- und Kostenplan muss komplett beantragt werden. Eine zeitgleiche Behandlung ist nicht unbedingt notwendig. Sie können erst die eine Seite und später die andere Seite versorgen lassen.

Wir hoffen, wir konnten Ihre Fragen beantworten und stehen bei weiteren Unklarheiten gerne zur Verfügung.

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Parodontosebehandlung, Brücke, Krone

Guten Tag Birgit,

wir freuen uns über Ihre Anfrage und geben Ihnen dazu gerne Rückmeldung.
Bei der Parodontitis, umgangssprachlich auch Parodontose genannt, handelt es sich um eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates. Als behandlungsbedürftig gilt eine Parodontitis ab einer Zahnfleischtaschentiefe von 3,5 Millimetern oder mehr. Die chronische Erkrankung des Zahnhalteapparates bedarf einer intensiven Nachsorge. Insofern ist es durchaus möglich und auch sinnvoll, bereits nach 2 Jahren erneut eine Parodontitistherapie durchzuführen. Ob in Ihrem speziellen Fall dies erforderlich ist, wird nur ein Zahnarzt/eine Zahnärztin nach einer ausführlichen klinischen Untersuchung entscheiden können.


Nach BEMA Zahnersatzrichtlinie C10 muss der Versorgung mit Zahnersatz, Zahnkronen und Suprakonstruktionen die Erhebung des Gesamtbefundes des Gebisses und dessen Dokumentation im Heil- und Kostenplan vorauszugehen.
Die Versorgung hat die Wiederherstellung der Kaufunktion im Sinne einer Gesamtplanung zum Ziel.


Diese Gesamtplanung umfasst alle vorhandenen Zähne und Zahnersatzversorgungen und somit auch Ihren „fehlenden Zahn auf der anderen Seite“. Diese Lücke muss deswegen auch in die neue Zahnersatzplanung miteinbezogen werden.
Wir hoffen, wir konnten Ihre Fragen beantworten und stehen bei weiteren Unklarheiten gerne zur Verfügung.


Wir wünschen Ihnen alles Gute!

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