Welche Tests sind für Desensibilisierung erforderlich?

Guten Tag,

ich habe neben "Heuschnupfen"
eine Allergie gegen Hausstaubmilben, die laut Allergologe und einem Bluttest inzwischen so soweit ausgeprägt ist, dass eine Desensibilisierung sinnvoll ist.

Allerdings soll ich vorher noch einen Hauttest machen, für den ich das Antiallergikum für kurze Zeit weglassen soll. Das ist mir aber zur Zeit (Beginn der Heizperiode) definitiv nicht möglich.

Alternativ soll ich mir ein "richtiges" Asthmaspray bei einem Lungenarzt holen (ich benutze z.Zt. Salbutamol).

Vor dem Start der Desensibilisierung solle ausserdem zusätzlich noch ein "Konfrontationstest" gemacht werden. Ich habe jedoch die Sorge, durch die kurzzeitige Verstärkung der Symptome dadurch evtl. akute Atemnot zu bekommen.
Mir fällt das Atmen zur Zeit sehr schwer, ich schlafe schlecht und bin unruhig deshalb.
Akute Atemnot habe ich derzeit nicht.
Ich verwende Encasings, Antimilbenspray und einen Anti- Milben- Stecker für die Steckdose.

Meine Fragen sind jetzt:

- Kann ein Bluttest für den Start der Desensibilisierung in meinem Fall ausreichen, ist ein Hauttest in meinem Fall (Antiallergikum unverzichtbar) zwingend notwendig?

- Kann man auf den Konfrontationstest verzichten?

- Wäre Cortison/ Cetirizin für eine Desensibilisierung ein Problem?

Danke vorab.

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BARMER RE: Welche Tests sind für Desensibilisierung erforderlich?

Guten Tag Herr Schmidt,


vielen Dank für Ihren Beitrag.
Wie wir Ihren Schilderungen entnehmen können, sind Sie bereits in guten Händen. Unter Umständen könnten Sie noch einen Allergologen oder auch einem Lungenfacharzt aufsuchen. Ein Bluttest sollte in Ihrem Fall ausreichend sein, außer ein Antiallergikum oder Kortison hatte das Ergebnis unter Umständen verfälscht.

Zu Ihrer Frage, ob man auf den Konfrontationstest verzichten kann, können wir Ihnen sagen, dass, wenn damit eine Provokation gemeint ist, es nicht unbedingt erforderlich scheint, da die Allergie ja nach Ihrer Beschreibung feststeht und eine Desensibilisierung bereits als sinnvoll erachtet worden ist. Ein Kortisonpräparat stellt für die Desensibilisierung kein Problem dar.

Wir hoffen, wir konnten Sie in Ihrem Anliegen unterstützen und wünschen Ihnen für den weiteren Verlauf Ihrer Behandlung alles Gute.

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