Hornzipfelchen

Hallo,
habe folgende Frage:
Mein Sohn (15) hat Hornzipfelchen, wir waren bei einem Urologen und der hat gesagt das es nur ein kosmetisches Problem sei und wir am besten damit bei einem Hautarzt aufgehoben werden. Nun hat mein Sohn im Internet gelesen, das man es eventuell mit Teebaumöl ausprobieren könnte, jedoch wissen wir nicht wie man das auftragen soll, verdünnt oder nicht ? wie oft ? und kann das wirklich helfen ??
Vielen Dank im Voraus.

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BARMER Hornzipfelchen

Guten Tag Christa,

gerne geben wir Ihnen eine Rückmeldung und hoffen Ihnen dadurch helfen zu können. Hornzipfel sind eine häufige Erscheinung und weder krankhaft noch gefährlich. Sie können jedoch zu einer psychischen Belastung werden.

Teebaumöl enthält Terpenoide, welche antiseptisch wirken und vor Pilzerkrankungen schützen. Man kann das Teebaumöl auf die vorher gut gereinigten Stellen mit einem Wattestäbchen pur auftragen. Zunächst sollte man es an einer kleinen Stelle testen, da es leicht brennen kann. Wenn Sie es mit Teebaumöl probieren wollen, sollten Sie das Teebaumöl 2x täglich auftragen und viel Geduld haben.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute.

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RE: Hornzipfelchen

Gibt es Erfolgschancen mit Teebaumöl?
Ich habe das Gefühl das mit Teebaumöl die Hornzipfel schrumpfen....gibt es da irgendwelche Reaktionen? Vielleicht Erfahrungsberichte? Vielleicht andere Tipps?
Kann da jemand helfen?

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RE: Hornzipfelchen

Und was soll das bringen? Hornzipfel sind weder eine Pilzerkrankung noch eine Infektion. Was soll da eine Substanz, die antiseptisch und gegen Pilze wirkt?

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Hornzipfelchen

Ergänzend zu meinem gestrigen Beitrag: Hornzipfel gelten als Überbleibsel der Evolution, ein sogenannter Atavismus. Sie entsprechen anatomisch den "Penisstacheln" beim Miezekater. Wenn sie kosmetisch nicht als allzusehr störend empfunden werden, sollte man da nicht weiter dran rumbasteln. Etwa 10% aller Männer haben diese Hornzipfel mehr oder weniger deutlich ausgeprägt.

Die Empfehlung, das Teebaumöl zweimal täglich unverdünnt auf die "gut gereinigten" (eine Anweisung, die wahrscheinlich für sich genommen schon zu einer Überwaschung verleiten dürfte) Stellen aufzutragen, wird nahezu zwangsläufig zu starken Reizungen führen. Recht wahrscheinlich auch zu Ausschlag, Brennen, Wundsein, Mißempfindungen, Taubheit usw. was auf Dauer durchaus zu bleibenden Schäden an einer derart empfindlichen Körperstelle führen kann. Und da es sich bei Hornzipfeln ja nicht um eine Infektion handelt, nicht um (virusbedingte) Warzen, Pilzinfektion, bakterielle Infektion oder etwas derartiges, bleibt auch völlig unklar, was das nützen sollte; ein plausibler Wirkmechanismus ist zumindest nicht erkennbar.

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RE: Hornzipfelchen

Es funktioniert, langsam aber es funktioniert und mehr kann ich nicht sagen und das für acht Euro.

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