Abnehmen trotz Mirtazapin

Hallo, ich hab bis vor fünf Jahren gut 67 kg gewogen. Da war ich 47 heute bin ich 52 und habe mit Mirtazapin ca. 30 Kilo zugenommen, so dass ich jetzt 96 kg wiege. Abnehmversuche schlugen fehl. Ich bewege mich regelmäßig (zweimal die Woche 1 Stunde Radfahren, einmal die Woche putzen, ich wohne im vierten Stock...), esse gesund. Jetzt esse ich seit zwei Wochen kontrolliert: 2000 Kalorien pro Tag.. (600 weniger als im Internet vorgeschlagen). Nichts tut sich, außer vielleicht, dass ich davon zunehme. Ich müsste damit ca. 3 Kilo im Monat abnehmen. Aber das ist Wunschtraum. Was tun?

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BARMER Abnehmen trotz Mirtazapin

Guten Tag Bettina,


gerne geben wir Ihnen eine Rückmeldung und hoffen Ihnen dadurch helfen zu können.
Leider gibt es wenige "gewichtsneutrale" Psychopharmaka. Eine Gewichtsreduktion bei normaler Ernährung, wenn auch kalorienreduziert, läßt sich meistens leider nicht erreichen, höchstens einen Stillstand der Gewichtszunahme.
Dabei sollte die Kalorienzufuhr den Grundumsatz nicht unterschreiten. Eine Berechnungsformel für den Grundumsatz nach Gewicht und Größe kann man im Internet finden oder Sie fragen diesbezüglich Ihren behandelnden Arzt.


Um eine weitere Gewichtszunahme zu verhindern oder Gewichtsreduktion zu erreichen ist Bewegung sehr wichtig. Zwar verbraucht man in der Regel dabei nicht viele Kalorien, regt aber den Stoffwechsel an.


Zudem ist es sinnvoll sich einem Programm anzuschließen, wie es auch die Barmer anbietet und in der Geschäftsstelle erfragt werden kann.
Alternativ ist auch die Teilnahme an z.B. den Weight Watchers anzuraten oder sich an einen Ernährungsmediziner zu wenden.


Gerne unterstützen Sie die Experten vom Barmer Teledoktor bei einer Recherche nach einem geeigneten Arzt. Sie erreichen die Experten unter der Rufnummer 0800 33 33 500 (Anrufe aus den deutschen Fest- und Mobilfunknetzen sind kostenfrei).
Wir hoffen, Ihnen einige Anregungen gegeben zu haben und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!

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RE: Abnehmen trotz Mirtazapin

ich habe Ihre Vorschläge angenommen und mich bei der Barmer gemeldet. Dort sagte man mir, ich könne ja mal in meiner Region einen Ernährungsmediziner ausfindig machen. Mit Überweisungsschein gäbe es da Hilfe. Ich google als im Internet, finde auch welche. Aber: alle das gleiche Muster. Es kostet viel viel Geld, und von der Krankenkasse gibt es kaum was dazu. Kurzum: die Patienten müssen selber zahlen. Nun ist es aber so, wenn man dick ist von Medikamenten, dann ist man ja dick, weil man auch krank ist. Und wenn man krank und dick ist, dann verdient man nicht viel. Dann kann man sich diese Behandlungen also gar nicht leisten. Also wird man auch nicht wieder dünn. Da dreht man sich also im Kreise. Und Hilfe gibt es keine außer den Tip, doch mal weniger Schokolade zu essen. Aber ein Stoffwechselproblem löst man mit diesem Tip nicht.

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