Rückenschmerzen

Guten Tag!
Ich leide seit 3 Wochen unter einem massiv stechenden Schmerz im Bereich Schulterblatt und BWS. Ein Einrenken seitens meines Arztes war nicht erfolgreich. Empfehlung auf Schmerzmittel und Geduld.
Ein Besuch beim Orthopäden war ebenfalls nicht erfolgreich, da Röntgen unauffällig. Empfehlung Schmerzmittel und Geduld.
Eine Einweisung meinerseits ins Krankenhaus brachte mir auch nur Schmerzmittel und Geduld. Leider habe ich keine Geduld mehr und die Schmerzmittel schlagen nicht an. Darunter wären Diclofenac, Tramal und pregabalin! Krankengymnastik wurde mir nicht verschrieben mit der Aussage sie können noch selbst Übungen machen. Eine genauere Untersuchung wo dieser Schmerz entsteht geschah bei keinem der drei Ärzte. Weiß mir nicht mehr zu helfen!!! Würde mich über eine Antwort sehr freuen...

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BARMER Rückenschmerzen

Guten Tag Jens Fischer,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Gerne versuchen wir Ihnen zu helfen.

Schmerzen im Bereich des Brustkorbes (auch hinten) haben eine breite Differentialdiagnose.
Insbesondere muss bei Hinweisen, dass es von Herz oder Lunge ausgehen könnte, dies zunächst ausgeschlossen werden.

Typisch für Diagnosen aus dem orthopädischen Bereich ist eine Schmerzverstärkung bei bestimmten Bewegungen, ein Tastschmerz und auch schlecht ausgebildete Rückenmuskeln.
Bei jüngeren Menschen kommt es oft zu so genannten Blockierungen der Rippen-Wirbel-Gelenke.
Der Zwischenrippen-Nervenschmerz (Interkostalneuralgie) kommt in allen Altersgruppen vor.
Beide Diagnosen haben bei der überwiegenden Mehrheit der Betroffenen eine sehr gute Prognose und können nicht ursächlich behandelt werden.

Bei 60% der Patienten ist der Schmerz nach 2 Wochen und bei 90% nach 2 Monaten abgeklungen.
Empfohlen wird Schmerztherapie und Muskelentspannung, gemäßigte Alltagsaktivität und Vermeidung von Schonhaltung oder gar Bettruhe.
Sehr selten nur sind Schmerzen in diesem Bereich durch prognostisch ungünstigere Diagnosen (Bandscheibenvorfall, Zysten, Herpesviren, Infektionen, Tumoren) bedingt.
Bei unvermindert anhaltenden Beschwerden, besonders in Verbindung mit passender Vorgeschichte und ggf. Hauterscheinungen, Fieber usw. sollte hier weiter untersucht werden.

Wir raten Ihnen: Bitte sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt oder Therapeuten über die weitere Therapie und Ihre Bedenken. Der Experte kann vor Ort die Situation am besten einschätzen und in einem offenen Gespräch die Bedenken nehmen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute!

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