Bitte um Hilfe von Beschwerden rund um HWS

Guten Abend zusammen,
Ich würde mich auch gerne Mal melden und hoffe auf einen Tipp eurerseits.
Ich lese seit langem diesen Forumsbeitrag und habe auch vieles probiert aber leider ohne Funktion.
Zu mir: Bin Männlich 19 und etwas Übergewichtig.

Bei mit fing alles im Sommer 2020 an.
Plötzlich Schwindel und Schmerzen im Nacken dazu das Gefühl sich selbst von aussen zu sehen wie eine leere Hülle gefühlt. Dazu Juckreiz und Nachtschweiß, Schwellung über dem Kehlkopf entdeckt zu der Zeit und Hausarzt meinte das wäre eine Speicheldrüse, das geht mit Ibo weg.
Paar Tage nach dem plötzlichen eintretten der Symptomatik ging es mir abends sehr schlecht und ich hatte starke Übelkeit und Atem Probleme. Nach 1 Stunde telefonieren durfte ich in die Notaufnahme wegen corona war es alles sehr schwierig, da mir gesagt wurde das sind Corona Symptome. Allerdings habe ich die Vermutung daß ich Corona bereits im Mai 2020 hatte da ich krank war wie noch nie, Fieber, keine Kraft aufzustehen, brennen in der Lunge allerdings war ein Test zu der Zeit negativ der allerdings sehr dürftig gemacht wurde. Vermutlich bin ich Corona imun, da ich mit einer Person über mehrere Tage sehr engen Kontakt hatte die nachweislich daraufhin positiv getest wurde mein Test 2 Tage vor Ihrem Test war allerdings negativ.
Zurück zu dem Fall mit der Notaufnahme. Dort konnte mir nicht richtig geholfen werden und es wurde nur ein EKG gemacht. Dort wurde nur ein hoher Puls bemängelt (der bei mit allerdings immer zwischen 90-130 liegt seid Geburt an). Ich bekam Betablocker und sollte meine Schilddrüse untersuchen lassen. Am nächsten Tag zum HNO dieser meinte er findet nichts Ausser verspannte Nacken Muskulatur, Diagnose Zervikalsyndrom Überweisung an Orthopädie. Diese hatten erst 3 Monate später wieder einen Termin und leider habe ich diesen nicht angenommen. Ein paar Tage später ging es mit langsam wieder besser und ich fühlte mich fast wieder normal Ausser verpeiltheit und dieser "Nebel" im Kopf. Wörter lagen mir auf der Zunge aber habe sie Vergessen und auch so wurde ich immer vergesslicher und machte immer mehr Fehler auf der Arbeit. Ich kaufte mir aufgrund des Forums viele Vitamine die ich auch täglich nehme, Zink hat mir anfangs gut geholfen aber inzwischen sind die Symptome wieder aufgetaucht. Malen schmerzen, stechen in der Brust, Blut Hochdruck, Nebel im Kopf, Vergesslichkeit, schwere Gefühl der Glieder. Dann plötzlich starke Ohren Schmerzen einseitig die gefühlt eher vom Kiefer Ausgangen und stark geschwollene und harte Lymphknoten. Hatte zufällig zu der Zeit einen Termin beim HNO dieser gab mir Antibiotika und meinte dann muss es wieder weg gehen. Am Ende der Packung waren die schmerzen weg aber bereits Eintag nach der Einnahme waren sie wieder da. Beim kontroll Termin wurden mit dann Antibiotika zur lokalen Behandlung gegeben (zum Tropfen ins Ohr) diese haben mir bereits nach 2 Tagen geholfen und die Ohren Schmerzen waren weg. Als ich die Lymphknoten zu Sprache brachte nach abheilen des Ohres wurde ich sofort abgewimmelt mit der Aussage wir hatten über 200 Lymphknoten am Hals und das wäre Normal. Der Hausarzt sagte wenn der HNO nichts findet gibt es auch keine Grund zu sorge. In meiner Familie gab es mehrere Krebsfälle nur Mal am Rand erwähnt.
Auf Grund meines Alters wurde mit von Hausarzt eine Einnahme von Betablockern nicht empfohlen des wegen habe ich sie insgesamt auch nur 5/6 Tage genommen, auch da ich keine Besserung verspürt habe. Ich habe beim Hausarzt den Verdacht des Arztes in der Notfall ambulanz erwähnt und um eine Untersuchung der Schilddrüse gebeten. Diese wurde mir verwährt da es wohl wegen meines Alters unnötig wäre und auch wegen der Übergewichtigkeit eine Überfunktion undenkbar wäre, eine Unterfunktion wäre nicht möglich aufgrund er Symptome die das genaue Gegenteil beschreiben. Auch eine Blutuntersuchung wurde als überflüssig abgetan und seie sowieso nicht möglich aufgrund der geringen Laborkapazität wegen Corona.
Seid 6 Monaten gehe ich nun täglich baden und merke auch das die Muskeln sich entspannen aber nur kurzzeitig. Ich merke Schwellungen an den Nerven am Hals und auch im Kiefer Bereich. Zahnarzt konnte nichts feststellen ausser 2 nötiger Füllungen. Leider auch keine Besserung. In den Wangen kann ich harte geschwollene Nerven Bahnen (denke es sind nerven) fühlen und beim drücken habe ich starke schmerzen in den Zähnen. Beim Drücken hinter dem Kiefergelenk treten starke schmerzen auf die ausstrahlen bis in die Stirn.
Habe damals viel gesessen auf der Arbeit, Grade wegen Corona bestand mein Tag aus sitzen im Büro. Inzwischen Versuche ich die Arbeit im stehen zu verrichten und regelmäßig denn Körper zu Bewegen (alle 60 Minuten ein paar Liegestütze und Hampelmänner).
Ich habe eine SmartWatch bei dieser ist eine klare Besserung des Puls zu erkennen inzwischen. Liegt aber weiterhin bei 50-140 täglich. Nachts teilweise unter 50 (früher niemals unter 80) allerdings wenn ich Versuche zu schlafen geht der Puls auf über 100 laut Uhr (sehr zuverlässig eigentlich, Fehler ausgeschlossen) beim Versuch einzuschlafen merke ich wie der Puls steigt da ich auch meinen Herzschlag fühle und höre. Einschlafen ist seit paar Wochen nur sehr schwer möglich auch progressive Muskelentspannung hat nicht geholfen. Ärzte lehnen mich ab und sagen ich solle Sport machen ich bin noch so jung das kann nichts ernstes sein, für sowas haben wir keine Kapazitäten. Seid paar Tagen habe ich nun auch schmerzen in der Leiste und Seite mit Verhärtungen der nerven in der leisten Region. Schlafen fühlt sich nicht mehr erholsam an. Das Symptome Google hat mir ein bisschen Hypochondrie eingebracht aber mit blieb ja nicht anderes übrig um evtl Hilfe zu bekommen. Am schlimmsten ist für mich dieser Nebel im Kopf ich fange an etwas zu lesen und hab bereits 1 Zeile später das obere vergessen oder es ist irgendwo im Nebel verschwunden. So muss ich alles mehrfach Lesen um es zu Behalten.
Ich befinde mich derzeit in einer Ausbildung wo ich sehr viel Stress habe und nun beginnt auch die Schule wieder mit Aussicht auf die 1. Prüfung in 6 Wochen, in der Schule herrscht nun auch nur noch Stress da alle arbeiten nachgeholt werden müssen was in täglich 2/3 Klausuren endet. Ich Versuche das Stress Level gering zu halten aber das ist leider oft nicht möglich.

Ich hoffe sehr ihr könnt den wirwar aus Schreibfehlern und Informationen Verstehen und mir irgendwie Tipps geben. Ich danke euch vielmals. Sollte ich etwas wichtiges vergessen haben dann fragt mich bitte.

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RE: Bitte um Hilfe von Beschwerden rund um HWS

Hallo Gleichgesinnter,
schön zu lesen das ich offensichtlich nicht der einzige bin, bei dem der Körper etwas aus der Rolle spielt.. Gerade weil es mir wieder so schlecht geht forsche ich wieder alle Foren durch und bin auf deinen Eintrag aufmerksam geworden.
Dein leiden durchlebe ich bereits seit Jahren, dauerhaft hohe Herzfrequenz, hoher Blutdruck, Hitzewallungen, Schweißausbrüche usw.. und alle sympthomatiken immer dann umso ausgeprägter desto schlimmer gerade die probleme mit der HWS ist. Mehrfach habe ich darauf hingewiesen, dass ich ein merkwürdiges "schlagen" in der HWS habe, worauf mich sogar schon Menschen angesprochen haben. Untersuchungen in der Richtung will jedoch keiner unternehmen. Orthopäde schiebt es auf mein Übergewicht ( 95kg / 180cm ) ich solle mehr sport treiben; der Allgemeinmediziner ist mehr oder weniger Ratlos und überwies mich erst zum Kardiologen. Dieser Diagnostiziert eine rezividierende Sinustachykardie sonst o.B. Weiter wurde ich zum Psychiater verwiesen. Der Diagnostiziert eine generalisierte Angst-&Panikstörung. Inzwischen hänge ich auch noch auf Anti-Depressiver fest und fühle mich inzwischen einfach nur noch wie im falschen Film. Ich bin mir sicher es sind keine Psychosomatischen beschwerden. Warum auch, ich führe ein Stinknormales geregeltes Leben mit Job, Familie, und Haustiere wie zig andere Millionen auch. Im Prinzip hat sich in all den Jahren nichts geändert außer das ich seitens Hausarzt auf Sartane und ß-Blocker eingestellt bin die das ganze seither in Schach halten. Dennoch bekomme ich gelegentlich noch immer völlig aus der Ruhe heraus ein hohen Puls . Blutuntersuchungen alle völlig unauffällig. Durch die Medikamente aber vorallem dem Antidepressivum habe ich zu den 95/kg Ausgangsgewicht nochmal 15kg zugenommen, mit den Herz-Kreislauf Medikamenteneinname fühle ich mich wie ein alter Sack, körperlich deutlich weniger Belastbar. Ich will doch einfach nur mein altes Leben zurück. Wenn du magst können wir uns gerne untereinander austauschen. Ich glaube ohne Eigeninitiative kommen wir sonst nicht weiter. Ich bin mir sicher. Ich wurde fehldiagnostiziert.

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