Zusatzversicherung Vollnarkose bei ambulanten Eingriffen

Guten Tag, bei mir wurde vor einigen Tagen ein Abszess im Oberkiefer eröffnet. Die örtliche Betäubung zeigte keinerlei Wirkung während des gesamten Eingriffs. So eine Tortur möchte ich nie wieder erleben. Gibt es eine Möglichkeit der Zusatzversicherung, die solche Eingriffe unter Vollnarkose abdeckt? MfG Sabrina Lindemann

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BARMER Zusatzversicherung Vollnarkose bei ambulanten Eingriffen

Guten Tag Frau Lindemann,

wir hoffen, wir können Ihnen etwas von Ihrer Besorgnis nehmen. Gerne geben wir Ihnen zunächst generelle Informationen zum Thema Vollnarkose: Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) trägt die Kosten für eine Vollnarkose nur bei medizinischer Notwendigkeit, also dann, wenn eine andere Form der Schmerzausschaltung (z.B. eine Lokalanästhesie) nicht möglich ist. Die Entscheidung hierüber trifft ausschließlich die/der behandelnde Zahnärztin/Zahnarzt, eine Kostenübernahmeerklärung seitens der Krankenkassen ist weder vorgesehen noch erforderlich und auch nicht statthaft. Die Leistungen werden bei Vorliegen aller Voraussetzungen über den Facharzt für Anästhesie erbracht und über die jeweils zuständige Kassenärztliche Vereinigung abgerechnet (Abrechnung über die Krankenversichertenkarte). In folgenden Fällen ist eine Vollnarkose in der Regel zu Lasten der GKV möglich:

• Kinder unter 12 Jahren, die nicht mit dem Zahnarzt zusammenarbeiten und deshalb unter örtlicher Betäubung nicht behandelt werden können.

• Patienten, die wegen mangelnder Kooperation bei geistiger Behinderung oder schweren Bewegungsstörungen eine Vollnarkose benötigen.

• Patienten, die schwere, ärztlich anerkannte Angstreaktionen zeigen und deshalb nicht unter örtlicher Betäubung behandelt werden können.

• Patienten, bei denen Beruhigungsmittel oder örtliche Betäubungsmittel wegen einer organischen Erkrankung oder Allergie nicht eingesetzt werden dürfen.

• Patienten, denen ein größerer chirurgischer Eingriff bevorsteht, der nicht unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann. Ob eine geplante Vollnarkose jedoch tatsächlich zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen abrechnungsfähig ist und die dafür erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann ausschließlich die behandelnde Zahnärztin/Kieferchirurgin beziehungsweise der behandelnde Zahnarzt/Kieferchirurg entscheiden.

Unser Partner HUK-COBURG-Krankenversicherung bietet exklusiv für unsere Versicherten maßgeschneiderte Zahnzusatzversicherungen an, mit denen Sie Ihre Eigenanteile reduzieren können. Weitere Informationen zu Inhalten finden Sie hier: www.barmer.de/a000210.

Für Ihre Zahnbehandlung alles Gute.

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