Spülmittel

Sehr geehrtes Experten-Team,

ich habe in der Schwangerschaft eine Angststörung entwickelt und habe diesbezüglich eine Frage an sie.

Meine Kinder sind nun 3,5 und 1,5 Jahre alt.
Seitdem habe ich immer alles mit reichlich Spülmittel abgeputzt. Den Boden mehrmals pro Woche, alle Oberflächen mehrmals täglich, etc.
Nun habe ich gelesen das Spülmittel äusserst kritisch ist an Inhaltsstoffen was auch kanzerogen und toxisch sein kann.
Meine Kinder sind immer auf dem Boden gekrabbelt und haben auch vieles in den Mund genommen. Bzw. werden die Rückstände auch über die Haut aufgenommen?
Ich habe grosse Angst das ich meine beiden Kinder durch meine Hygienezwang gesundheitlich stark gefährdet habe und ich nun mit gesundheitlichen Folgen für die beiden rechnen muss?

Lieben Dank für ihre Antwort

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BARMER Spülmittel

Guten Tag Monika,


gerne geben wir Ihnen eine Rückmeldung und hoffen Ihnen dadurch helfen zu können.
Den Hauptbestandteil stellen in jedem Spülmittel die Tenside da. Bei verdünnten Reinigern entsprechen diese ungefähr 10-25 %, bei Konzentraten sogar 25-40 %. Die Aufgabe von Tensiden ist es, die Speisereste von Geschirr abzulösen. Alkohole dienen hier lediglich als Lösungsmittel.

Viele Geschirrspülmittel enthalten sogenannte Rückfetter. Diese haben die Aufgabe, den Lipidfilm der Hautbarriere wiederherzustellen. Auf diese Weise wird das Geschirrspülmittel hautschonender für die Anwendung beim manuellen Spülen.

Manche Spülmittel können zur Pflege der Haut Proteinhydrolysate oder Aloe Vera enthalten.

Phosphate sind sehr umstritten. Sie sind effektiv gegen Kalkbeläge und halten den abgelösten Schmutz im Wasser.
Leider belasten Phosphate auch das Grundwasser. Außerdem kann es durch Phosphate zur Überdüngung und schließlich zum Umkippen der Gewässer kommen.
Besonders umweltbewusste Anwender greifen daher eher auf phosphatfreie Spülmittel zurück, welche auf der Basis von Citraten hergestellt werden.

Wenn es sich beim Spülmittel um eine verdünnte Lösung handelt, werden Salze aus der Benzoe- und Salicylsäure als antibakterielle Wirkstoffe hinzugefügt.

All diese Inhaltstoffe sind nicht giftig. Wenn sie jedoch in unverdünnter Form auf Schleimhäute treffen wie Nase oder Mund, in die Augen oder auf die Haut geraten können Reizungen entstehen.
Beschwerden wie Magen-Darm-Probleme würden beispielsweise auftreten, wenn Spülmittel getrunken wird.
Deshalb sollte es von Kindern ferngehallten werden.

Die geringen Rückstände, welche Sie nach dem Putzen auf dem Fußboden und anderen Flächen vermuten, sind für die Kinder nicht vital gefährlich.


Wir hoffen, wir konnten Ihre Fragen beantworten und stehen bei weiteren Unklarheiten gerne zur Verfügung.

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