Mit Kunst und Liebe

Gerhard Finke – Maler, der an 100 Jahren nichts besonders findet

Als Gerhard Finke 1920 mit seinen Eltern nach Berlin kommt, gibt es in seiner preußischen Welt nur die Wahrheit, die Wirklichkeit und den Gehorsam; die Ordnung und die Pflicht.
Trotzdem, oder vielleicht sogar deswegen, wird er Künstler und beginnt, Bilder zu malen. Wenig später lernt er seine Frau Gretlein kennen. „Sie war die Schönste von allen“, sagt der Maler. Die große Liebe zwischen den beiden hält mehr als 60 Jahre. Dann stirbt Gretlein. Und Gerhard Finke malt weiter. Heute weiß er: „Glücksgefühle hast Du nur Sekunden – und behältst die Erinnerung an Glück...“. Wie man 100 Jahre alt wird? Ach, winkt er ab, Lebenserfahrungen könne man nicht weitergeben, die könne man nur alleine machen.

Textnachweise

  • Autor: Linnea Carlsson
  • Qualitätssicherung:  Barmer Internetredaktion
Webcode dieser Seite: s080035 Autor: BarmerLetzte Aktualisierung am: 13.12.2018
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