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SEPA – Europaweiter Zahlungsverkehr

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Qualitätssicherung

  • Thorsten Cramer von Clausbruch (Stv. Projektleitung SEPAfit)

Seit 2014 werden alle Überweisungen und Lastschriften in Euro – auch innerhalb Deutschlands – nach dem europaweit einheitlichen SEPA-Verfahren abgewickelt. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen SEPA vor und beantworten die häufigsten Fragen.

Was bedeutet SEPA?

Das Kürzel SEPA steht für Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Mit SEPA soll der Zahlungsverkehr im europäischen Wirtschaftsraum vereinfacht werden, etwa durch einheitliche Überweisungen und Lastschriften. Das bedeutet: Inländische sowie grenzüberschreitende Zahlungen innerhalb der Europäischen Union werden künftig nach denselben "Spielregeln" abgewickelt.

Wen betrifft SEPA?

Jeder Kontoinhaber, ob Privatperson oder Unternehmen, ist von der Umstellung auf SEPA betroffen.

Welche Vorteile bietet SEPA?

  • Die SEPA-Verordnung beendet das kostenintensive Nebeneinander von inländischen Zahlungsverkehrsprodukten und den SEPA-Produkten.
  • Zahlungen in der Europäischen Union können künftig schneller und kostengünstiger durchgeführt werden.
  • Außerdem können sich Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen und gemeinnützige Organisationen für ihre Kontoführung, dank SEPA, unabhängig von ihrem Wohnort das Kreditinstitut mit dem besten Preis-Leistung-Verhältnis in ganz Europa aussuchen.

Weitere Informationen zum SEPA-Verfahren

Insgesamt machen 33 europäische Länder bei SEPA mit. Neben den 28 EU-Staaten nehmen auch die drei Länder des übrigen europäischen Wirtschaftsraums (Island, Liechtenstein und Norwegen) sowie die Schweiz und Monaco an SEPAteil.

IBAN ist die Abkürzung für International Bank Account Number und BIC steht für Business Identifier Code (früher: Bank Identifier Code). Die IBAN ersetzt die Kontonummer und der BIC-BIC die Bankleitzahl. Sie finden beide Angaben zum Beispiel auf Ihren Kontoauszügen oder im Online-Portal Ihrer Bank. Sie können diese Informationen auch direkt bei Ihrer Bank erfragen.

Die IBANbesteht aus maximal 34 Stellen, in Deutschland sind es grundsätzlich 22. Diese werden immer in Vierer-Blöcken getrennt voneinander dargestellt.

Die IBANbeginnt immer mit dem Länderkennzeichen (z.B. DE für Deutschland) und der zweistelligen Prüfziffer. Dann folgen Bankleitzahl und Kontonummer.

Die Mandatsreferenz ist ein vom Zahlungsempfänger individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats und ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer dessen eindeutige Identifizierung. Die Mandatsreferenz und die Gläubigernummer müssen bei jeder SEPA-Lastschrift übergeben werden. Beide Angaben werden auf dem Kontoauszug als Verwendungszweck ausgewiesen.

Die Gläubiger-Identifikationsnummer ist eine kontounabhängige und eindeutige Kennzeichnung des Lastschriftgläubigers. Diese Nummer wurde für das neue SEPA-Lastschriftverfahren eingeführt und ist ein verpflichtendes Merkmal im Mandat. Die Gläubiger-Identifikationsnummer kann und muss bei der Deutschen Bundesbank beantragt werden und ist wie folgt aufgebaut:

Die Gläubiger-Identifikationsnummer der Barmer lautet: DE91ZZZ00000008807

Durch das SEPA-Lastschriftmandat wird der Zahlungsempfänger ermächtigt, fällige Rechnungsbeträge vom Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen. Gleichzeitig wird auch das Kreditinstitut des Zahlungspflichtigen mit der Einlösung der Lastschrift beauftragt.

Generell gilt das SEPA-Lastschriftmandat unbefristet bis zum Widerruf durch den Zahlungspflichtigen. Sollten aber binnen 36 Monaten seit letztem Einzug keine Folgelastschriften vom Zahlungsempfänger eingereicht werden, verfällt dieses Lastschriftmandat. Sollen nach Ablauf dieser Frist erneut SEPA-Lastschriften eingezogen werden, ist ein neues SEPA-Mandat vom Zahlungspflichtigen einzuholen.

Sie können das SEPA-Lastschriftmandat direkt online erteilen oder das Formular als PDF herunterladen und per Post, Fax oder E-Mail an die Barmer senden.

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Quellenangaben

Webcode: a000127 Letzte Aktualisierung: 12.07.2019
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