Kortisonspritze

Guten Tag Frau Velden,


vielen Dank für Ihren Beitrag. Gerne versuchen wir Ihre Fragen zu beantworten.
Wirbelsäulennahe Injektionen gehören zu den invasiven Therapiemethoden, weil hiermit auch Risiken wie diverse Infektionen, schlimmstenfalls eine Hirnhautentzündung, Nervenverletzungen oder Blutungen verbunden sind. Leider rechtfertigt der oft geringe und/oder kurzzeitige Nutzen diese Therapieform meist nicht. Selbst wenn die Indikation (beispielsweise zur Vermeidung einer Operation bei akuten Lähmungen) eine Rechtfertigung sein sollte, empfehlen die Leitlinien die Anwendung unter CT-Steuerung.


Im Einzelnen bedeutet dies, dass es natürlich sein kann, dass Sie Nebenwirkungen verspüren können. Eine Infektion tritt oft wenige Tage nach der Injektion auf und äußert sich mit Fieber, häufig auch mit Rötung und lokalem Schmerz am Ort der Injektion. Sollten Depot-Kortisone zur Anwendung gekommen sein, so können diese für einige Wochen im Körper persistieren. Die oft hinzugemischten lokalen Betäubungsmittel sind meist nach Stunden wieder verstoffwechselt.


Wir hoffen, Ihnen einige Anregungen gegeben zu haben und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!

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