Fälligkeit der Beiträge

Um Ihnen die Abrechnung zu erleichtern, haben wir für Sie alle Fälligkeitstermine für 2019 sowie die wichtigsten Informationen zur Beitragszahlung zusammengestellt.

Hier lesen Sie Details zu:

Der drittletzte Bankarbeitstag eines Monats ist Fälligkeitstag für die Beitragszahlung. Der Datensatz des Beitragsnachweises muss zwei Bankarbeitstage vor Fälligkeit vorliegen (bis zum Beginn des fünftletzten Bankarbeitstages, 0.00 Uhr). Der Beitragsnachweis ist deshalb spätestens am Vortag, am sechstletzten Bankarbeitstag des Monats, zu übermitteln. Falls Sie den Nachweis nicht rechtzeitig übermitteln können, wird die Beitragsschuld geschätzt.

Hier finden Sie alle Termine für das Jahr 2019 im Überblick.

JANFEBMÄRAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Übermittlung des Beitragsnachweises
24.21.24.23.23.23.24.25.23.24.24.18.
Vorliegen des Beitragsnachweises












25.22.25.24.24.24.25.26.24.25.25.19.
Fälligkeit der Beiträge*
29.26.27.26.28.26.29.28.26.29.27.23.

 
* Der drittletzte Bankarbeitstag kann aufgrund nicht bundeseinheitlicher Feiertage unterschiedlich sein und richtet sich nach dem Sitz der Krankenkasse. Die Barmer hat ihren Sitz in Berlin.

Sowohl der Termin zur Datenübertragung des Beitragsnachweises als auch die Fälligkeit der Beiträge sind gesetzlich geregelt. Beiträge sind in voraussichtlicher Höhe der Beitragsschuld spätestens am drittletzten Bankarbeitstag des Monats fällig. Der Beitragsnachweis muss der Krankenkasse zwei Tage früher vorliegen, ab Beginn des fünftletzten Bankarbeitstages eines Monats.
Ist dem Arbeitgeber eine tatsächliche Beitragsberechnung bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich, sollten die Abrechnung und die Zahlung der Beiträge in voraussichtlicher Höhe erfolgen. Ein eventuell verbleibender Restbeitrag muss bis zum drittletzten Bankarbeitstag des Folgemonats gezahlt werden.

Rückwirkend zum 1.1.2017 hat der Gesetzgeber mit dem Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz eine Vereinfachung der Beitragsberechnung vorgesehen. Demnach soll es Unternehmen künftig möglich sein, statt einer Schätzung der Beiträge im laufenden Monat auf die tatsächliche Höhe der Beitragsschuld des Vormonats abzustellen und mögliche Differenzen im Folgemonat auszugleichen. Bislang durfte diese Vereinfachungsregelung nur ausnahmsweise von Unternehmen mit besonders schwankenden Lohnsummen angewandt werden (u. a. bei variablen Entgeltbestandteilen, unvorhergesehenen Arbeitsstunden).

Webcode dieser Seite: f000025 Autor: BarmerErstellt am: 15.12.2016 Letzte Aktualisierung am: 15.12.2016
Nach oben