Mehrere Aushilfsjobs

Wenn Ihr Mitarbeiter im Laufe des Jahres mehrfach zur Aushilfe jobbt, müssen die Zeiten zusammengerechnet werden.

Volle Kalendermonate werden mit 30 Tagen und Teilmonate mit den tatsächlichen Kalendertagen angesetzt. Insgesamt dürfen 90 Kalendertage nicht überschritten werden. Eine Zusammenrechnung ist unabhängig davon geboten, ob in den einzelnen Beschäftigungen nur geringfügige oder höhere Bezüge erzielt werden.

Hier lesen Sie Details zu mehreren Aushilfsjobs:

Im Rahmen der Zusammenrechnung werden nicht nur die Aushilfsjobs in Ihrem Unternehmen angerechnet. Auch die Beschäftigungen bei anderen Arbeitgebern müssen berücksichtigt werden. Wir halten den entsprechenden Fragebogen für Sie bereit. Sprechen Sie mit Ihrem Firmenberater.

Bei der Zusammenrechnung mehrerer Aushilfszeiten legen Sie nur das aktuelle Kalenderjahr zugrunde. Ein Rückgriff auf das Vorjahr ist nicht erforderlich.

Alle anrechnungsfähigen Aushilfsjobs, die Ihr Arbeitnehmer im jeweiligen Kalenderjahr ausgeübt hat, werden addiert. Werden hierdurch drei Monate oder 70 Arbeitstage überschritten, so ist die kurzfristige Beschäftigung in Ihrem Betrieb versicherungspflichtig. Und zwar von Anfang an.

In diesem Beispiel wird der zulässige Zeitrahmen von 90 Kalendertagen innerhalb eines Jahres durch die neue Beschäftigung überschritten. Sie ist deshalb von Beginn an versicherungspflichtig. Für die zurückliegenden Aushilfsjobs bleibt es jedoch bei der getroffenen versicherungsrechtlichen Beurteilung. 

Webcode dieser Seite: f000090 Autor: Barmer Erstellt am: 03.06.2014 Letzte Aktualisierung am: 16.01.2017
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