Berufsmäßige Aushilfen

Ein Aushilfsjob kann nur dann versicherungsfrei bleiben, wenn er nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Angesprochen sind also Schüler, Studenten, Hausfrauen und Rentner.

Hier lesen Sie Details zu:

Wenn junge Menschen die Zeit zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung durch einen Aushilfsjob überbrücken, gelten sie bereits als berufsmäßige Arbeitnehmer und sind versicherungspflichtig.
Anders verhält es sich, wenn nach der Aushilfe ein Studium aufgenommen wird. Dann können Sie den angehenden Studenten weiterhin als nicht berufsmäßigen Arbeitnehmer ansehen.

Wenn jemand mehrfach im Jahr zur Aushilfe arbeitet, ist Berufsmäßigkeit zu unterstellen, wenn die Beschäftigungszeiten zusammen mehr als drei Monate oder 70 Arbeitstage im Laufe eines Jahres erreichen.

Dabei sind allerdings nur solche Jobs zu berücksichtigen, bei denen das monatliche Arbeitsentgelt 450 Euro überschreitet. Zeiten des Arbeitslosengeldbezuges sind den Beschäftigungszeiten gleichgestellt.

Wichtig: Wenn Ihr "Mitarbeiter auf Zeit" bereits aus dem Berufsleben ausgeschieden ist, können in diesem Zusammenhang nur noch Beschäftigungszeiten nach dem Ausscheiden angerechnet werden. Das gilt zum Beispiel für Altersrentner oder Ehepartner, die ihre Berufstätigkeit mit der Heirat oder der Kinderbetreuung aufgegeben haben. 

Webcode dieser Seite: f000091 Autor: Barmer Erstellt am: 03.06.2014 Letzte Aktualisierung am: 16.01.2017
Nach oben